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Argentinien bekommt 7,5 Milliarden von China


Finanzspritze aus dem Reich der Mitte  

Argentinien bekommt 7,5 Milliarden von China

19.07.2014, 11:24 Uhr | rtr

Argentinien bekommt 7,5 Milliarden von China. Chinas Präsident Xi Jinping und Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner (Quelle: AP/dpa)

Chinas Präsident Xi Jinping und Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner (Quelle: AP/dpa)

China hilft Argentinien aus der Patsche: Das von einer Staatspleite bedrohte Land bekommt 7,5 Milliarden Dollar für die Umsetzung von Energie- und Bahnprojekten geliehen. Die Abkommen wurden am Freitag bei einem Besuch von Chinas Präsident Xi Jinping in dem lateinamerikanischen Land unterzeichnet. Wegen eines Schuldenstreits mit mehreren Hedge Fonds darf das Land derzeit die globalen Kapitalmärkte nicht anzapfen.

Allein 4,7 Milliarden Dollar sollen für den Bau von zwei Wasserkraftwerken in Patagonien verwendet werden. Die Kredite werden von Chinas Entwicklungsbank bereitgestellt. Die Volksrepublik ist Argentiniens zweitgrößter Handelspartner nach Brasilien.

Argentinien steckt mitten in einem Streit mit Hedge Fonds. Dabei geht es um eine Umschuldungsaktion nach der Staatspleite vor gut zwölf Jahren. Fast alle Gläubiger erklärten sich bereit, an dem Schritt teilzunehmen. Einige Hedge Fonds fordern aber, dass ihre Anleihen komplett zurückgezahlt werden. Das kann sich Argentinien nach Darstellung der Regierung jedoch nicht leisten. Derzeit läuft ein Vermittlungsverfahren.

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