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Bonuszertifikat auf Allianz 2014: Eine starke Mannschaft


Bonuszertifikat auf Allianz  

Eine starke Mannschaft

22.07.2014, 06:56 Uhr | Der Aktionär

Bonuszertifikat auf Allianz 2014: Eine starke Mannschaft. Log des Münchner Versicherungskonzerns Allianz (Quelle: imago/Schöning )

Log des Münchner Versicherungskonzerns Allianz (Quelle: imago/Schöning )

Zuletzt hat der Münchner Versicherungskonzern nicht nur an der Börse positiv von sich reden gemacht. Die Allianz hat auch bei den Analysten einen starken Eindruck hinterlassen.

Die Allianz-Aktie hat sich in den letzten Wochen deutlich besser als der Gesamtmarkt entwickelt. Seit dem 1.April stieg der Börsenkurs des Versicherers mit 4,3 Prozent deutlich stärker als der deutsche Leitindex (1,2 Prozent). Rechnet man die im Mai gezahlte Dividende von 5,30 Euro pro Aktie noch mit ein, war die Performance sechsmal so hoch. Die Gründe für den Aufschwung sind vielschichtig. Neben der sehr attraktiven Bewertung profitiert der Kurs davon, dass bei der Tochter Pimco Bewegung in die Sache kommt.

Nach Informationen der "Actien-Börse" wird bei der amerikanischen Tochter gezielt daran gearbeitet, die gesamte Strategie der Kapitalanlagen neu zu definieren. Dies ist auch bitter nötig, denn Pimco laufen die Investoren weiter in Scharen davon. Im Juni zogen Anleger
erneut 4,5 Milliarden Dollar aus dem Pimco Total Return ab.

Damit beziffern sich die Mittelabflüsse aus dem weltgrößten Anleihefonds und einstigen Aushängeschild der Allianz-Tochter auf 64 Milliarden Dollar seit Mai 2013. Beim Versicherer ist man zuversichtlich, den Negativtrend zu stoppen. Pimco werde wieder Kapitalzuflüsse auf "historischem Niveau" verbuchen, sagte Allianz-Vorstand Dieter Wemmer vor Kurzem auf einer Kapitalmarktveranstaltung in London. Pimco-Gründer und Chief Investment Officer Bill Gross ist noch kampfeslustiger: Pimco werde bis Ende 2014 wieder an der Spitze sein, "nicht in der Nähe des Mittelfelds".

Finanzielle Stärke

Die Allianz muss in London einen sehr guten Eindruck hinterlassen haben. Laut Berenberg-Analyst Peter Eliot ist etwa die finanzielle Stärke bestätigt worden. Er hält deshalb an seinen über den Markterwartungen liegenden Schätzungen für Gewinn und Ausschüttungsquote fest.

Für Michael Huttner von JPMorgan deutet der starke Free Cash Flow des Versicherungskonzerns auf steigende Dividenden hin und nimmt damit dem Markt eine große Sorge. Wie Eliot sieht er die Aktie bei 152 Euro fair bewertet. Frank Kopfinger von der Commerzbank hob sein Kursziel nach der Veranstaltung von 150 auf 154 Euro an.

Die Kapitalausstattung der Assekuranz sei stark und den Solvabilitätsquoten vieler Wettbewerber voraus. Er rechnet mit einer Dividende von 6,60 Euro für das laufende Geschäftsjahr. Der Titel bleibt sein "Top Pick" im Versicherungssektor. Bewertungstechnisch ist das nachvollziehbar. Das 2015er-KGV liegt bei 9 und damit deutlich unter dem historischen KGV von 14. Die erwartete Dividendenrendite liegt bei über 4,5 Prozent.

Investment mit Rettungsring

Die Aktie an sich ist schon ein Basisinvestment. Wer weniger Risiko gehen will, kauft das Bonuszertifikat. Der Anleger verzichtet zwar auf eine Dividende, dafür bekommt er bei unbegrenzter Gewinnchance einen Puffer von 14 Prozent. Zudem notiert das Zertifikat unter dem Aktienkurs, was zusätzlichen Schutz bietet.

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