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Gammelfleisch-Skandal in China weitet sich aus


Jetzt auch Starbucks und Burger King  

Gammelfleisch-Skandal in China weitet sich aus

22.07.2014, 17:04 Uhr | rtr , AFP

Gammelfleisch-Skandal in China weitet sich aus. Nach einem Fernsehbericht hatten die Behörden Husi Foods geschlossen (Quelle: Reuters)

Nach einem Fernsehbericht hatten die Behörden Husi Foods geschlossen (Quelle: Reuters)

Der Gammelfleisch-Skandal in China weitet sich aus: Nach McDonald's, Kentucky Fried Chicken und Pizza Hut erklärten am Dienstag Starbucks, Burger King, der Pizzabäcker Papa John's und Chinas drittgrößte Fastfood-Kette Dicos, sie würden das Fleisch des Lieferanten Husi Food nicht mehr verwenden. Der Zulieferer aus Shanghai soll einem Fernsehbericht zufolge Fleisch mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum umetikettiert und verkauft haben.

Auch in Japan habe McDonald's Produkte von Husi verkauft, wie die Burger-Kette mitteilte. Deshalb sei der Verkauf der Hähnchen-Taler in den rund 500 Filialen in Japan gestoppt worden. Das Hähnchenfleisch werde nun aus Thailand und von anderen Zulieferern in China bezogen.

Nach einem Fernsehbericht, der Mitarbeiter von Husi zeigte, wie sie abgelaufenes Fleisch verarbeiteten und Stücke vom Boden aufhoben und untermengten, hatten die Behörden am Sonntag Husi Foods geschlossen. Die Firma ist eine Tochter des US-Zulieferers OSI. Die chinesische Lebensmittelaufsicht ordnete Stichproben-Überprüfungen aller Kunden von Husi an. Zudem sollen alle Betriebe von OSI in China inspiziert und die Unbedenklichkeit der Lebensmittel überprüft werden.

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Behörde ordnet Kontrollen an

Medienberichten zufolge vernahm die chinesische Polizei "mehrere" Angestellte der betreffenden Fabrik zu dem Skandal. Die Lebensmittelaufsicht des Landes ordnete zudem eine Kontrolle sämtlicher Fabriken der OSI Group in der Volksrepublik an. Der Produzent arbeitet nach eigenen Angaben seit 1992 mit McDonald's in China zusammen.

Viele Firmen bemühten sich, verunsicherte Kunden zu beruhigen. So teilte Ikea mit, dass es für seine Restaurants in China zwar früher Fleisch von Husi bezogen habe. Seit September des vergangenen Jahres sei Ikea aber nicht mehr von der Firma beliefert worden. Domino's Pizza und die Sandwich-Kette Subway dementierten Berichte, sie gehörten zu den Kunden von Husi. Beide erklärten, dass sie keine Produkte der Firma verarbeiteten.

Deutsche McDonald's-Filialen nicht betroffen

Der deutsche Zweig von McDonald's hatte am Montag betont, hiesige Schnellrestaurants seien nicht betroffen. McDonald's Deutschland beziehe und verarbeite kein Fleisch aus China, sagte ein Unternehmenssprecher.

Die Volksrepublik wurde bereits von mehreren anderen großen Lebensmittelskandalen erschüttert. So wurden Industrie-Chemikalien in Baby-Milch gefunden. Sechs Kinder kamen nach dem Verzehr der verseuchten Milch ums Leben. Anfang des Jahres kam heraus, dass bei Wal-Mart Eselfleisch-Produkte auch Fuchsfleisch enthielt. Viele Chinesen kaufen deshalb lieber ausländische Produkte weil sie höhere Lebensmittelstandards versprechen.

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