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"Die Welt" berichtet: Deutsche Bank nimmt Breuer wegen Kirch-Affäre in Regress


"Die Welt" berichtet  

Deutsche Bank nimmt Breuer wegen Kirch-Affäre in Regress

02.08.2014, 09:42 Uhr | t-online.de

"Die Welt" berichtet: Deutsche Bank nimmt Breuer wegen Kirch-Affäre in Regress. Für Rolf Breuer könnte der Kirch-Prozess noch ein teures Nachspiel haben (Quelle: imago/fossiphoto)

HypoVereinsbank dünnt ihr Filialnetz aus. (Quelle: imago/fossiphoto)

Für den ehemaligen Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer könnte die Kirch-Affäre und der millionenschwere Vergleich mit den Erben des Medienmoguls ein Nachspiel haben. 925 Millionen Euro musste das Geldhaus an die Nachkommen Kirchs zahlen. Nun will sie sich einen Teil davon von Breuer und dessen Versicherung wiederholen, wie die Zeitung "Die Welt" aus Finanzkreisen erfahren haben will.

Den Informationen zufolge habe der Aufsichtsrat des Geldinstituts beschlossen, den Ex-Vorstandssprecher für den millionenschweren Vergleich mit den Erben des Medienunternehmers in Regress zu nehmen. Im Februar hatte die Deutsche Bank im Zuge dieses Vergleichs die Millionensumme gezahlt.

Von Assekuranz wohl mehr zu holen

Nun solle geprüft werden, wie viel Geld man von dem früheren Chef zurückholen kann. Zuletzt war über einen Beitrag Breuers in einstelliger Millionenhöhe spekuliert worden.

Zudem gelte zu klären, in welchem Maß die Manager-Haftpflichtversicherung Breuers einspringt. Wie es heißt, sei dies für die Bank der interessantere Teil, weil bei der Assekuranz deutlich mehr zu holen sein könne als bei Breuer persönlich.

Allzu große Illusionen mache sich der Aufsichtsrat aber nicht, wie aus dem Umfeld des Gremiums verlautet sei. Man erwarte nicht, dass die maximale Versicherungssumme von 500 Millionen Euro auch nur annähernd ausgeschöpft werden könne: "Der größte Teil der Vergleichssumme wird definitiv an der Bank hängen bleiben", habe eine mit den Gesprächen vertraute Person gesagt.

Vorwurf der Untreue drohte

Laut Rechtsexperten, auf die sich das Blatt beruft, bleibt den heute Verantwortlichen der Deutschen Bank kaum etwas anderes übrig als zu versuchen, einen Teil der gezahlten Summe von Breuer zurückzuholen. Ansonsten hätte dem Geldinstitut, das von juristischen Zankereien von der Postbank-Übernahme bis zu Zinsmanipulationen ohnehin schon in zahlreiche Rechtsstreitigkeiten verwickelt ist, auch noch der Vorwurf der Untreue gedroht. Zugleich ist eine Regressforderung gegen Breuer Bedingung dafür, an dessen Versicherung heranzukommen.

Wie "Die Welt" schreibt, habe sich ein Sprecher der Bank zu den Informationen nicht äußern wollen. Entscheidungen des Aufsichtsrats kommentiere man grundsätzlich nicht, habe es geheißen.

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