Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Fall Leo Kirch: Deutsche Bank steht vor nächstem Mammutprozess


Fall Kirch  

Deutscher Bank droht der nächste Mammutprozess

06.08.2014, 16:33 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Fall Leo Kirch: Deutsche Bank steht vor nächstem Mammutprozess. Die Staatsanwaltschaft München hat Beweise für eine Anklage gegen die Deutsche Bank. (Quelle: dpa)

Die Staatsanwaltschaft München hat Beweise für eine Anklage gegen die Deutsche Bank. (Quelle: dpa)

Gegen führende Manager der Deutschen Bank wird vermutlich noch im August Anklage erhoben. Die Münchner Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen die das größte deutsche Geldhaus wegen versuchten Prozessbetrugs im Fall Kirch abgeschlossen. "Wir rechnen damit, dass die Anklage noch im August bei Gericht eingeht", erklärte die Sprecherin des Landgerichts München, Margarete Nötzel. Zu den Namen der Angeklagten äußerte sie sich allerdings nicht.

Seit 2011 wird unter anderen gegen den amtierenden Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, sowie seine Vorgänger Rolf Breuer und Josef Ackermann wegen des Verdachts des versuchten Prozessbetrugs ermittelt. Das Verfahren ist die letzte juristische Großbaustelle der Bank in dem seit 2002 ausgefochtenen Streit um eine Mitverantwortung für die Pleite des Kirch-Medienimperiums.

Die Manager werden verdächtigt, vor Gericht falsche Angaben gemacht zu haben, um Schadenersatzzahlungen an Kirch beziehungsweise seine Erben zu verhindern. Ermittelt wurde in diesem Zusammenhang auch gegen den amtierenden Rechtsvorstand des Bankhauses, Stephan Leithner. Weil die Bank in dem Schadenersatzprozess vor dem Oberlandesgericht (OLG) München verlor, lautete der Vorwurf nur versuchter Prozessbetrug.

Keine Stellungnahme

Die Deutsche Bank wollte die Meldung aus München bisher nicht kommentieren. Zu den Vorwürfen gegenüber Fitschen hatte sie sich in der Vergangenheit überzeugt gezeigt, "dass sich der Verdacht als unbegründet erweisen wird". Den Streit mit den Kirch-Erben hatte die Deutsche Bank im Februar mit einer Vergleichszahlung von 925 Millionen Euro beendet.

Ecclestone-Richter zuständig

Das Landgericht München muss nun im nächsten Schritt entscheiden, ob die Anklage zugelassen wird und es zum Prozess kommt. Zuständig für den Fall ist die 5. Strafkammer um den Vorsitzenden Richter Peter Noll, der am Dienstag den Bestechungsprozess gegen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone gegen Zahlung einer Rekordsumme von 100 Millionen Dollar eingestellt hatte.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Bereit für den Sommer? Finde luftig, leichte Kleider
jetzt auf otto.de
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe