Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Amazon: Schriftsteller werfen Manipulation vor


Offener Brief  

Immer mehr Schriftsteller protestieren gegen Amazon

16.08.2014, 14:56 Uhr | dpa, t-online.de

Der Protest von Schriftstellern gegen die Methoden des Onlinehändlers Amazon weiten sich aus. Bis Samstagmittag unterzeichneten 928 Autorinnen und Autoren einen offenen Brief, wie die Schriftstellervereinigung PEN-Zentrum Deutschland aus Darmstadt auf ihrer Webseite mitteilte. Darunter sind prominente Namen wie Amelie Fried, Manfred Bissinger, Doris Dörrie, Ulrich Wickert und Elfriede Jelinek.

In dem Brief werfen die Autoren dem Unternehmen vor, gezielt Empfehlungslisten ("Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch") zu manipulieren und bestimmte Bücher damit "auf unsichtbar" zu schalten oder Produkte der betreffenden Verlage verlangsamt auszuliefern, um höhere Rabatte durchzusetzen.

Die Autoren würden im Konflikt mit Verlagen in "Beugehaft" genommen. Zuvor hatten auch schon in den USA mehr als 900 Autoren, darunter Stephen King und John Grisham, mit einem offenen Brief gegen Amazon protestiert. Dabei ging es um den seit Monaten schwelenden Streit mit dem US-Verlag Hachette.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
15,- € Gutschein für Sie - nur bis zum 22.09.2019
bei MADELEINE

shopping-portal