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Rezessionsgefahr in Deutschland gestiegen


Risiken nehmen zu  

Rezessionsgefahr in Deutschland drastisch gestiegen

18.08.2014, 15:40 Uhr | rtr

Rezessionsgefahr in Deutschland gestiegen. Experten zufolge könnte die Phase sehr geringer Rezessionswahrscheinlichkeiten zu Ende gehen (Quelle: dpa)

Experten zufolge könnte die Phase sehr geringer Rezessionswahrscheinlichkeiten zu Ende gehen (Quelle: dpa)

Die Gefahr einer Rezession in Deutschland ist drastisch gestiegen. Die Wahrscheinlichkeit liege inzwischen bei 25,2 Prozent, teilte das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in dem veröffentlichten Konjunkturindikator mit.

Im Juli seien es lediglich 7,5 Prozent gewesen. Gleichwohl liege der nach einem Ampelsystem aufgebaute Indikator noch im "grünen Bereich" und signalisiere ein geringes Risiko einer Rezession. Erst ab 30 Prozent schaltet die Ampel auf gelb.

"Der deutliche Sprung mahnt zur Wachsamkeit", sagte IMK-Forscherin Sabine Stephan. "Er könnte ein Anhaltspunkt dafür sein, dass die seit Dezember 2012 währende Phase sehr geringer Rezessionswahrscheinlichkeiten zu Ende ist und die deutsche Wirtschaft nunmehr in ein unruhiges Fahrwasser mit deutlich erhöhter Unsicherheit gerät."

Wirtschaft überraschend gesunken

Das Bruttoinlandsprodukt war von April bis Juni um 0,2 Prozent zum Vorquartal und damit erstmals seit mehr als einem Jahr geschrumpft. Bei zwei aufeinanderfolgenden Minus-Quartalen wird von einer Rezession gesprochen.

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