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Alibaba-Börsengang früher als geplant

Hohe Nachfrage  

Alibaba-Börsengang früher als geplant

12.09.2014, 16:27 Uhr | rtr , dpa-AFX

Die Nachfrage nach Alibaba-Aktien ist im Vorfeld des Börsengangs offenbar noch größer als erwartet: Laut US-Medienberichten reißen sich Investoren so sehr um die Papiere des chinesischen Online-Riesen, dass der Mega-IPO wohl vorgezogen wird. Das Orderbuch solle bereits am Mittwoch geschlossen werden, berichteten die "New York Times" und der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf Insider. Das wäre einen Tag früher als ursprünglich geplant.

Möglich sei auch, dass das Platzierungsvolumen wegen des starken Andrangs der Anleger noch angehoben werde. Alibaba wollte sich nicht äußern. Das Unternehmen plant den größten Börsengang aller Zeiten - bis zu 24,3 Milliarden Dollar (18,8 Milliarden Euro) will der Konzern an der New Yorker Börse einsammeln.

Im vergangenen Jahr 231 Millionen Käufer

Alibaba hat eine Vormachtstellung unter den chinesischen Plattformen für Online-Handel mit Verbrauchern und Unternehmen. Zu den großen Handelsplätzen des Konzerns gehören Taobao, Tmall und Juhuasuan. 231 Millionen Käufer und rund acht Millionen Verkäufer wickelten hier im vergangenen Jahr Geschäfte über umgerechnet 248 Milliarden Dollar ab.

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Zuletzt präsentierte Alibaba noch einmal deutliches Geschäftswachstum. Der Umsatz verbesserte sich in dem Ende Juni abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal im Jahresvergleich um 46 Prozent auf 15,77 Milliarden Yuan (1,95 Mrd. Euro). Der Gewinn sprang auf 12,34 Milliarden Yuan (1,52 Mrd. Euro) von 4,38 Milliarden Yuan im Vorjahresquartal hoch.

Mehr Handelsvolumen als Amazon und eBay zusammen

Die relative Unbekanntheit von Alibaba hierzulande täuscht über die Bedeutung des Konzerns in China mit seinen 1,35 Milliarden Einwohnern hinweg. Das Unternehmen mit rund 25.000 Beschäftigten wickelt rund 80 Prozent aller privaten Internet-Einkäufe in der Volksrepublik ab, die dieses Jahr auf ein Volumen von knapp 300 Milliarden Euro anschwellen dürften. Über Alibaba-Portale werden laut eigenen Angaben mehr Waren verkauft als bei Amazon und eBay zusammen.

Alibaba verdient sein Geld auch durch Werbung, Gebühren für getätige Handelsgeschäfte sowie Mitgliedsbeiträge. Von April bis Dezember vergangenen Jahres kam so ein Umsatz von 6,5 Milliarden Dollar zustande und der Gewinn lag unterm Strich bei 2,8 Milliarden Dollar. Das Geschäftsjahr endete im März; es liegen jedoch noch keine Ganzjahreszahlen vor.

Yahoo und Softbank machen Kasse

Die zwei größten Anteilseigner sind das US-Internet-Urgestein Yahoo mit 22,6 Prozent und Japans Telekom-Konzern Softbank mit gut einem Drittel. Gründer Jack Ma besitzt 8,9 Prozent. Sowohl Alteigentümer als auch das Unternehmen selbst wollen beim Börsengang Kasse machen.

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