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Derivate: Welche Turbo-Aktien-Scheine sich trotz Euro-Schwäche lohnen

Für t-online.de von DER AKTIONÄR

Derivate-Special  

Euro runter, Aktien rauf

18.09.2014, 16:35 Uhr | Der Aktionär

Derivate: Welche Turbo-Aktien-Scheine sich trotz Euro-Schwäche lohnen. Der Eurokurs bleibt weiter unter Druck (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Eurokurs bleibt weiter unter Druck (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die expansive Geldpolitik der EZB bringt den Euro unter Druck. "Der Aktionär" verrät, welche Konzerne von der Euro-Schwäche profitieren und wie Anleger überproportional gewinnen.

Der Euro steht in diesen Tagen unter massivem Verkaufsdruck. Beim aktuellen Stand von weniger als 1,29 Dollar macht der Kursverlust im Vergleich zum Jahreshoch von gut 1,39 Dollar schon mehr als sieben Prozent aus. Auch gegenüber anderen wichtigen Währungen lässt der Euro nach – sogar im Vergleich zum seinerseits schwächelnden Britischen Pfund.

Zinsen auf Rekordtief

Grund für die Euro-Schwäche ist die expansive Geldpolitik im Euroraum. Auf der jüngsten Notenbanksitzung senkte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins auf ein neues Rekordtief von 0,05 Prozent. EZB-Präsident Mario Draghi gab außerdem ein neues Kaufprogramm bekannt, das auf Bermit Krediten besicherte Wertpapiere (ABS) und sogenannte "gedeckte Anleihen" wie Pfandbriefe abzielt. Zudem kochten zuletzt die Gerüchte über eine frühere Straffung der US-Geldpolitik wieder hoch – was die Euro-Investoren weiter verunsichert.

Deflationsgefahr nimmt zu

Den Euro-Kurs zu drücken ist mittlerweile ein erklärtes Ziel der EZB, wie zuletzt auch Österreichs Notenbank-Chef Ewald Nowotny betont hat.

Ein bemerkenswerter Kurswechsel der Währungshüter: Zentrales Ziel war bislang die Bekämpfung der Inflation, Wechselkurspolitik stand bis jetzt nicht auf der Agenda. Doch Inflation ist für Jahre nicht in Sicht – im Gegenteil: Es droht eine Deflation, eine gefährliche Spirale aus Preisverfall und schrumpfender Wirtschaft, die mit allen Mitteln verhindert werden soll – auch mit der Schwächung der eigenen Währung.

Für Sparer ist der Währungskurs kaum von Bedeutung, für sie zählen in erster Linie die Zinsen. Für die exportlastige deutsche Wirtschaft sieht die Situation dagegen anders aus. Ein starker Euro dämpfe zuletzt das Wachstum und schmälerte die Gewinne.

Das Problem für deutsche Konzerne, die einen großen Teil ihres Umsatzes in den USA erzielen: Wenn auf dem Auslandsmarkt Umsätze steigen und Gewinne sprudeln, der Dollar aber schwächer wird, dann bleibt bei der Umrechnung in Euro davon weniger oder gar nichts übrig. Die Schwächung des Euro dürfte somit wie ein kleines Konjunkturprogramm wirken.

Attraktive Aktien

Um von einem weiter fallenden Euro zu profitieren, brauchen Anleger somit nicht zwangsweise auf eine Devisenspekulation zu setzen. Als Alternative bieten sich Derivate auf Aktien an, die einen großen Teil ihres Gesamtumsatzes in den Vereinigten Staaten generieren. "Der Aktionär" nennt Call-Optionsscheine auf folgende attraktive Aktien: Fresenius Medical Care (FMC), KWS Saat, MTU Aero Engines und SAP.

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