Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Ford in Köln fährt Fiesta-Produktion zurück


Kurzarbeit beantragt  

Ford fährt Fiesta-Produktion in Köln zurück

19.09.2014, 12:01 Uhr | AFP

Ford in Köln fährt Fiesta-Produktion zurück. Die Produktion des Fiestas geht um 300 Stück pro Tag zurück (Quelle: dpa)

Die Produktion des Fiestas geht um 300 Stück pro Tag zurück (Quelle: dpa)

Als Reaktion auf Umsatzeinbußen fährt der US-Autobauer Ford am Standort Köln seine Produktion zurück. Pro Tag werden statt bislang 1850 nur 1550 Kleinwagen montiert. Zugleich beantragte das Unternehmen bei der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeit, wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtete.

Die Arbeit solle an sechs Tagen im Oktober und fünf Tagen im November ruhen. Der Fiesta verkaufe sich zwar in Deutschland gut, aber nur 20 Prozent der Kölner Produktion seien für den Heimatmarkt bestimmt. In Frankreich, Spanien und Italien gebe es deutliche Absatzeinbußen, europaweit sorge die Ukraine-Krise für Zurückhaltung beim Autokauf, sagte der Betriebsratsvorsitzende Martin Hennig der Zeitung.

Ford begründete die niedrigere Produktion mit einer "allgemein niedrigeren Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte". Von den insgesamt mehr als 17.000 Beschäftigten am Standort sind knapp 4000 Mitarbeiter in der Fahrzeugmontage betroffen. Sie sollen einen Zuschuss zum staatlichen Kurzarbeitergeld bekommen. "Damit bleiben die finanziellen Einbußen für sie möglichst gering", teilte Ford mit.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Der Sommer zieht ein: shoppe Outdoor-Möbel u.v.m.
jetzt auf otto.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal