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Cyberattacke auf JPMorgan: über 83 Millionen Konten gehackt


Cyberattacke auf JPMorgan  

Mehr als 80 Millionen Konten gehackt

03.10.2014, 08:39 Uhr | AP, dpa

Cyberattacke auf JPMorgan: über 83 Millionen Konten gehackt. Hacker attackierten das Portal der US-Bank JPMorgan Chase. (Quelle: imago images/Xinhua)

Hacker attackierten das Portal der US-Bank JPMorgan Chase. (Quelle: Xinhua/imago images)

Die US-Großbank JPMorgan hat neue Details über einen Hackerangriff in riesigem Ausmaß veröffentlicht. Betroffen seien die Konten von 76 Millionen Haushalten und sieben Millionen Firmen, teilte das Unternehmen seinen Kunden und der US-Börsenaufsicht SEC mit.

Nutzerdaten - Namen, Adressen, Telefonnummern und Email-Adressen - und interne Informationen von JPMorgan seien in Gefahr gewesen. Es gebe jedoch keine Hinweise, dass Kontonummern, Passwörter, User-IDs, Geburtsdaten oder Sozialversicherungsnummern gestohlen wurden.

"Ihr Geld bei JPMorgan Chase ist sicher", heißt es in der Mitteilung an die Kunden. Bislang seien keine Hinweise auf ungewöhnliche betrügerische Aktivitäten im Zusammenhang mit der Cyberattacke festgestellt worden.

Vor gut einem Monat war bekannt geworden, dass JPMorgan Opfer eines großangelegten Hackerangriffs wurde. Die Attacke soll Mitte August stattgefunden und auch andere Institute betroffen haben. Es ist aber noch unklar, ob es sich diesmal um denselben Angriff handelt.

Sorgen vor Hackerangriffen

Erst kürzlich hatte JPMorgan-Chef Jamie Dimon im Jahresbericht an die Aktionäre zwar von Millionenausgaben für Cybersicherheit berichtet, jedoch zugleich eingeräumt, dass Sorgen vor Hackerangriffen bestehen blieben. Zum Jahresende dürften sich die Kosten für Schutzmaßnahmen laut Schätzungen der Bank auf rund 250 Millionen Dollar (rund 198 Millionen Euro) belaufen. Zudem beschäftigt das Finanzhaus 1000 Angestellte im Bereich Cybersicherheit.

Im August erklärte das FBI, in Kooperation mit dem Secret Service den Umfang jüngster Hackerangriffe auf amerikanische Finanzinstitute untersuchen zu wollen.

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