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Industrieaufträge brechen überraschend stark ein


Schwache Auslandsnachfrage  

Industrieaufträge brechen überraschend stark ein

06.10.2014, 11:16 Uhr | dpa-AFX, rtr

Industrieaufträge brechen überraschend stark ein. Die Industrieaufträge in Deutschland fallen stärker als erwartet (Quelle: dpa)

Die Industrieaufträge in Deutschland fallen stärker als erwartet (Quelle: dpa)

Der deutschen Industrie sind die Aufträge im August so stark weggebrochen wie seit fünfeinhalb Jahren nicht mehr. Die Bestellungen fielen um 5,7 Prozent zum Vormonat, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Einen stärkeren Rückgang gab es zuletzt im Januar 2009 auf dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise. Der Einbruch fiel mehr als doppelt so stark wie erwartet aus. Volkswirte hatten für August nur mit einem Minus von 2,5 Prozent zum Vormonat gerechnet.

"Die Auftragseingänge wurden im Juli positiv und im August negativ durch die späte Lage der Schulferien beeinflusst", erklärte das Ministerium. Aber auch ohne diesen Effekt entwickelten sich die Aufträge "angesichts der zögerlichen Wirtschaftsentwicklung im Euroraum und der Verunsicherung der Wirtschaft durch die geopolitischen Ereignisse insgesamt schwach".

Ministerium glaubt an Auftrieb

Das Ministerium gab sich aber optimistisch: "Sobald sich die Verunsicherung etwas legt, werden sich aber die Auftriebskräfte wieder durchsetzen."

Besonders starke Einbrüche gab es bei den Bestellungen aus dem Ausland. Hier meldete das Bundesamt für August einen Rückgang um 8,4 Prozent, während der Ordereingang aus dem Inland nur um 2,0 Prozent zum Vormonat schrumpften. Beim Auslandsgeschäft habe es den stärksten Rückschlag aus Ländern außerhalb des Euroraums gegeben (-9,9%). Die Bestellungen aus dem Währungsraum fielen mit Minus 5,7 Prozent ebenfalls deutlich geringer aus.

Der Auftragseingang verringerte sich bei den Herstellern von Vorleistungsgütern laut Bundesamt um 3,0 Prozent und bei den Herstellern von Investitionsgütern um 8,5 Prozent gegenüber dem Vormonat. Bei den Herstellern von Konsumgütern habe es hingegen einen Anstieg des Auftragsvolumens um 3,7 Prozent gegeben.

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