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Russland und China planen weltweit längste Schnellzug-Strecke


Von Moskau nach Peking in zwei Tagen  

Russland und China planen weltweit längste Schnellzug-Strecke

17.10.2014, 12:31 Uhr | AFP, dpa

Russland und China planen weltweit längste Schnellzug-Strecke. Die meisten Schnellzüge der Welt fahren in China. (Quelle: Reuters / Google Maps)

Die meisten Schnellzüge der Welt fahren in China. (Quelle: Reuters / Google Maps)

Russland und China erwägen einem Medienbericht zufolge den Bau einer Hochgeschwindigkeits-Strecke zwischen ihren Hauptstädten Moskau und Peking. Die Fahrtzeit zwischen den beiden Metropolen könnte so von sechs auf weniger als zwei Tage reduziert werden, berichteten chinesische Medien. Währenddessen testet Japan den schnellsten Zug aller Zeiten.

Nach Angaben der "Beijing Times" würde der Bau der mehr als 7000 Kilometer langen Strecke mehr als 180 Milliarden Euro kosten. Die neue Direktverbindung wäre ein starkes Symbol für den Schulterschluss beider Nationen, die im UN-Sicherheitsrat oft gleich abstimmen.

Kein Land hat mehr Schnellzug-Verbindungen

Chinas Regierungschef Li Keqiang habe bei seinem jüngsten Russland-Besuch Chinas Interesse am Bau einer Schnellzugtrasse zwischen Moskau und Kasan bekundet, berichtete der staatliche Fernsehsender CCTV. Die rund 800 Kilometer lange Strecke innerhalb Russlands wäre die erste Etappe der Direktverbindung zwischen Moskau und Peking. China ist das Land mit dem größten Netz an Schnellzugverbindungen weltweit und möchte seine Technologie auch ins Ausland exportieren.

Derzeit fahren pro Woche zwei Züge auf der 1954 eröffneten Direktverbindung zwischen beiden Hauptstädten. Die derzeit längste Hochgeschwindigkeitstrasse ist die mehr als 2000 Kilometer lange Verbindung zwischen den chinesischen Städten Peking und Guangzhou.

Kosten bis zu 66 Milliarden Euro

Japan läutet dagegen ein neues Zeitalter für Hochgeschwindigkeitszüge ein. Die Magnetschwebebahn Maglev mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 500 Kilometern in der Stunde soll zum Jahr 2027 die Hauptstadt Tokio mit der Industriestadt Nagoya verbinden. Die Regierung gab der Bahngesellschaft Central Japan Railway (JR Tokai) am Freitag grünes Licht zum Bau der Trasse. Bis 2045 soll die Strecke bis zur Millionenstadt Osaka ausgebaut werden. Die Gesamtkosten für das Mammutprojekt werden mit 9 Billionen Yen (66 Milliarden Euro) veranschlagt. Die Bauarbeiten könnten noch in diesem Monat begonnen.

Der Großteil der 286 Kilometer langen Strecke bis nach Nagoya soll durch Tunnel führen. Stadtgebiete sollen bis auf eine Tiefe von mehr als 40 Metern untertunnelt werden. JR Tokai ist zuversichtlich, die immensen Kosten alleine schultern zu können. Das Unternehmen verdient viel Geld mit dem Shinkansen, Japans derzeit schnellstem Zug. Der Shinkansen hatte vor 50 Jahren die Ära der Hochgeschwindigkeitszüge eingeläutet.

Bis zu 500km/h möglich

Mit dem Maglev würde die Reisezeit zwischen dem Bahnhof Shinagawa in Tokio und Nagoya auf gerade einmal 40 Minuten verkürzt. Der Shinkansen benötigt derzeit gut das Doppelte der Zeit. Zwischen Tokio und Osaka würde die Reisezeit von derzeit 145 Minuten mit dem Shinkansen auf 67 Minuten mit dem Maglev sinken.

Kürzlich hatte JR Tokai den Magnetzug erfolgreich erprobt und dabei auf einer Teststrecke eine Höchstgeschwindigkeit von 500 Kilometern pro Stunde erreicht. Das ist deutlich rasanter als der schnellste derzeit im Betrieb befindliche Shinkansen "Hayabusa" mit einer Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h.

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