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BMW schließt Übernahmen aus - Rover-Erfahrung reicht

Rover-Erfahrung reicht  

BMW schließt Übernahmen aus

18.10.2014, 14:21 Uhr | rtr, t-online.de

BMW schließt Übernahmen aus - Rover-Erfahrung reicht. Das Hauptgebäude am BMW-Stammsitz in München. (Quelle: imago images/Westend61)

Das Hauptgebäude am BMW-Stammsitz in München. (Quelle: Westend61/imago images)

Der Autobauer BMW schließt Übernahmen anderer Hersteller aus. "Mir fallen kaum positive Beispiele für Fusionen in der Autoindustrie ein", erklärte Finanzchef Friedrich Eichiner gegenüber der "Börsen-Zeitung". Die Begründung lieferte er ebenfalls: "Wir haben mit Rover unsere eigenen Erfahrungen gemacht."

Die Münchner hatten die britische Marke 1994 übernommen und sich sechs Jahre später nach immensen Verlusten wieder von Rover getrennt. Angesichts des breiten Modellprogramms sehe er keine Notwendigkeit für BMW, über Zusammenschlüsse nachzudenken, sagte Eichiner.

Neue Modelle sorgen für Zuwachs

BMW setzt auf Wachstum, um die hohen Kosten für neue Technologien aufbringen zu können. Angesichts der vielen neuen Modelle werde der Autobauer auch 2015 zulegen, so der Finanzvorstand. Für eine konkrete Prognose sei es allerdings auch wegen des beweglichen Umfelds noch zu früh.

Erwartet werden bis zu zehn Prozent mehr Gewinn

Es gebe keinen Grund an den Geschäftszielen für das laufende Jahr zu rütteln, erklärte Eichiner weiter. Der Gewinn vor Steuern soll 2014 um neun bis zehn Prozent auf mehr als 8,6 Milliarden Euro steigen. Die Rendite (Ebit-Marge) in der Autosparte soll zwischen acht und zehn Prozent liegen. "Die letzten Jahre haben gezeigt: Was wir ankündigen, das halten wir auch", sagte der 59-jährige Manager, dessen Vertrag im September bis Mai 2017 verlängert wurde.

Preisdruck hinterlässt Spuren

Trotz erster Erholungszeichen auf dem europäischen Automarkt bekommt BMW weiter die Folgen der Rabattschlachten zu spüren. "Wir können erstmals eine leichte Verbesserung der Preissituation und der Verkaufszahlen erkennen. Wir liegen aber - wie die anderen Hersteller auch - besonders in Südeuropa weiterhin noch immer deutlich unter dem Niveau von vor 2008", sagte Eichiner.

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