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Yahoo kauft BrightRoll für 640 Millionen: Angriff auf Video-Werbemarkt


Angriff auf Video-Werbemarkt  

Yahoo kauft BrightRoll für 640 Millionen

12.11.2014, 12:34 Uhr | dpa

Yahoo kauft BrightRoll für 640 Millionen: Angriff auf Video-Werbemarkt. Yahoo muss seinem Gewinn aus dem Alibaba-Börsengang unter die Leute bringen - und will sein schwächelndes Werbegeschäft ankurbeln. (Quelle: Reuters)

Yahoo muss seinem Gewinn aus dem Alibaba-Börsengang unter die Leute bringen - und will sein schwächelndes Werbegeschäft ankurbeln. (Quelle: Reuters)

Yahoo will mit einer 640 Millionen Dollar schweren Übernahme zur Nummer eins im umkämpften US-Markt für digitale Videowerbung aufsteigen. Der Internet-Konzern kauft die Firma BrightRoll, die sich darauf spezialisiert, Werbeclips in Websites, Apps und auf Smart-TVs mit Internet-Anschluss im richtigen Kontext, also an werbewirksamer Stelle zu platzieren.

Die in San Francisco ansässige US-Firma BrightRoll hat etwa 400 Angestellte und wird laut Yahoo-Chefin Marissa Mayer in diesem Jahr über 100 Millionen Dollar Umsatz machen. Die Übernahme für umgerechnet rund 513 Millionen Euro soll im ersten Quartal 2015 abgeschlossen werden, wie die Unternehmen mitteilten.

Yahoo steht unter Investitionsdruck. Der Konzern ist Großaktionär der chinesischen Handelsplattform Alibaba. Der Online-Riese legte im September ein fulminantes Börsen-Debut hin und bescherte Yahoo einen Nettogewinn von rund fünf Milliarden Dollar. Aktionäre fordern nun, dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird.

Auch Gerüchte über Einstieg bei Snapchat

Der Technologie-Blog "TechCrunch" hatte bereits Mitte Oktober über das Interesse von Yahoo an BrightRoll berichtet. Zuletzt war allerdings auch immer wieder über einen Einstieg beim Foto-Dienst Snapchat spekuliert worden.

Mayer versucht, das seit langem schwächelnde Werbegeschäft des Internet-Pioniers wieder in Schwung zu bringen. Rivalen wie Facebook und Google saugen einen großen Teil der Anzeigen ab. Zudem ist Bannerwerbung, das Kerngeschäft von Yahoo, in Zeiten von Online-Netzwerken auf dem Rückzug. Videowerbung könnte neue Einnahmequellen sprudeln lassen. Allerdings ist in diesem Bereich Google bereits ein Schwergewicht dank der Videoplattform YouTube - und auch Facebook spielt seit kurzem Werbeclips ab.

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