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Burger-King-Image leidet laut Forsa-Umfrage unter Yi-Ko-Affäre


Forsa-Umfrage  

Yi-Ko-Affäre belastet Image von Burger King deutlich

26.11.2014, 17:40 Uhr | dpa, AFP, t-online.de

Burger-King-Image leidet laut Forsa-Umfrage unter Yi-Ko-Affäre. Image von Burger King hat wohl gelitten - Kunden kaufen aber weiter (Quelle: dpa)

Rund 3000 Burger-King-Mitarbeiter bangen weiter um ihre Jobs (Quelle: dpa)

Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage überraschen nicht wirklich: Der Wirbel um Missstände und Filial-Schließungen bei Burger King hat dem Image der Fast-Food-Kette deutlich geschadet. Das Magazin "Stern" berichtet unter Berufung auf eine Forsa-Umfrage, dass 66 Prozent der Befragten glaubten, dass die Marke schon jetzt unter der Affäre gelitten habe. In der wichtigsten Zielgruppe der Kette, nämlich den 14- bis 29-Jährigen, glaubten das sogar 75 Prozent, hieß es. Etwa ein Drittel der früheren Kunden wolle vorerst nicht mehr bei Burger King essen.

Burger King hatte seinem größten deutschen Franchisenehmer Yi-Ko in der vergangenen Woche fristlos gekündigt und ihm die Nutzung von Firmenlogo, Produktnamen, Arbeitskleidung und Außenwerbung gerichtlich verbieten lassen. Die 89 Filialen des Franchise-Nehmers mussten deshalb schließen, die rund 3000 Mitarbeiter bangen um ihre Jobs.

Burger King sieht keinen Imageschaden

Burger-King-Deutschlandchef Andreas Bork erklärte zuletzt, er sehe keinen nachhaltigen Imageschaden für die Kette: "Wir leben von der Reputation, das stimmt. Ich sehe aber nicht, dass unser Ruf zumindest mittel- und langfristig unter der Kündigung leidet", sagte der Manager vor einigen Tagen in einem Interview.

Laut "Stern" haben die Ereignisse für die Schnellrestaurant-Kette indes auch über die Yi-Ko-Filialen hinaus Konsequenzen. Der Umfrage zufolge gehen insgesamt 36 Prozent der Deutschen zumindest gelegentlich zu Burger King. Unter den 14- bis 29-Jährigen seien es sogar 59 Prozent. Von diesen Kunden gab bei der Umfrage mehr als jeder Dritte (36 Prozent) an, vorerst nicht mehr zu Burger King zu gehen. 61 Prozent der Kunden wollen auch weiterhin die Restaurants besuchen.

Zukunft der Beschäftigten ungewiss

Derweil geht die Hängepartie für die Beschäftigten des Burger King-Partners Yi-Ko weiter. Nach der Schließung der gekündigten Franchise-Restaurants ist offen, wie die Zukunft der rund 3000 betroffenen Beschäftigten aussieht. Im Hintergrund werde an Lösungen gearbeitet, ansonsten warte man die weitere Entwicklung ab, hieß es bei der Fast-Food-Kette. Den Beschäftigten stehen nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) weiter ihre Lohnzahlungen zu.

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