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Griechenland soll neues Milliarden-Hilfspaket erhalten


Zehn Milliarden Euro  

Griechenland soll neues Hilfspaket erhalten

30.11.2014, 18:13 Uhr | rtr, dpa

Griechenland soll neues Milliarden-Hilfspaket erhalten. In Griechenland gibt es noch viel zu tun (Quelle: dpa)

In Griechenland gibt es noch viel zu tun (Quelle: dpa)

Auch nach Jahren des Sparens ist Griechenland noch immer auf fremde Hilfe angewiesen. Spitzenbeamte aus den Mitgliedstaaten der Euro-Zone haben sich einem "Spiegel"-Bericht zufolge weitgehend über ein neues Hilfsprogramm verständigt. Die griechische Regierung soll demnach im Rahmen sogenannter vorbeugender Finanzhilfen rund zehn Milliarden Euro vom Rettungsschirm ESM zur Verfügung gestellt bekommen.

Der ESM müsse dafür aber kein zusätzliches Geld mobilisieren: Es solle vielmehr Geld aus dem zweiten Rettungspaket umgewidmet werden, das eigentlich für die Bankenrekapitalisierung vorgesehen gewesen und nicht benötigt worden sei.

Von den zwei Varianten der vorbeugenden Finanzhilfe soll Griechenland die strengere gewährt werden, berichtete das Magazin weiter. Diese sehe schärfere Auflagen und Kontrollen vor. Die Einigung sei bei einem Treffen in Brüssel erzielt worden.

Haushaltslücke von zwei Milliarden Euro

Das Bundesfinanzministerium wollte den Bericht bislang nicht bestätigen. Die Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds werde der Euro-Gruppe beim nächsten Treffen am 08. Dezember über die Lage in Griechenland berichten, sagte ein Sprecher des Ministeriums. "Bei diesem Treffen wird man über das weitere Vorgehen beraten".

Eigentlich hegte Griechenland Hoffnungen, bald wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Bis zum 08. Dezember muss sich das Land mit seinen Gläubigern einigen, unter welchen Bedingungen es aus dem Hilfsprogramm der Troika aussteigen kann. Kontrolleure aus EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) sehen jedoch einen Fehlbetrag im Haushalt 2015 von etwa zwei Milliarden Euro und fordern weitere Sparmaßnahmen. Die Gespräche mit der Troika sind deswegen festgefahren.

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