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Airbus will den A380 einstellen

Modernisierung oder Einstellung  

Airbus denkt offen über das Ende der A380 nach

11.12.2014, 08:22 Uhr | dpa-AFX

Airbus will den A380 einstellen. Die A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt - und könnte ab 2018 vor dem Aus stehen (Quelle: imago/Woelk)

Die A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt - und könnte ab 2018 vor dem Aus stehen (Quelle: imago/Woelk)

Der Flugzeugbauer Airbus denkt laut darüber nach, den weltgrößten Passagierjet A380 einzustellen. Der Konzern werde den Flugzeugtyp ab dem Jahr 2018 entweder mit sparsameren Triebwerken modernisieren oder die Produktion beenden, kündigte Finanzchef Harald Wilhelm in London bei einer Investorenveranstaltung an.

Der Flugzeugbauer wirbt seit Jahren um neue Kunden für den doppelstöckigen Jet, den er im Jahr 2007 erstmals ausgeliefert hatte. Seit Januar 2014 hat Airbus allerdings lediglich 20 Exemplare verkauft, will aber jährlich 30 Maschinen ausliefern. Im nächsten Jahr soll das Modell erstmals etwas Gewinn abwerfen und dieses Niveau bis 2018 halten.

Bis heute hat Airbus Bestellungen für 318 Exemplare der A380 erhalten. Das ist nur gut ein Viertel dessen, was Airbus einst vorausgesagt hatte. Größter Kunde ist die arabische Fluglinie Emirates. Sie hat 140 Maschinen bestellt und 55 davon bereits in Betrieb.

Emirates unter Bedingungen interessiert

Emirates-Präsident Tim Clark fordert von Airbus jedoch Verbesserungen an dem Modell. "Die A380 ist ein fabelhaftes Flugzeug, sie muss noch effizienter werden", hatte Clark erst im November bekräftigt.

Airbus-Konzernchef Thomas Enders ließ eine Modernisierung nun erneut offen. "Ob wir die A380 modernisieren oder nicht, werden wir von wirtschaftlichen Gesichtspunkten abhängig machen und nicht zulassen, dass das unseren Gewinn belastet", sagte er in London.

Gedämpfte Gewinnaussichten für 2016

Auf dem Weg zu immer mehr Gewinn steht Airbus im übernächsten Jahr allerdings eine Durststrecke bevor. Das um Einmaleffekte bereinigte operative Ergebnis werde 2016 stagnieren und erst 2017 wieder steigen, kündigte Finanzchef Harald Wilhelm an. Gründe dafür seien der Produktion-Aufbau des Langstreckenfliegers A350 und eine Produktionslücke bei dem 20 Jahre alten, etwas kleineren Langstreckenmodell A330.

Dessen modernisierte Version soll unter dem Namen A330neo erstmals Ende 2017 ausgeliefert werden. "Wir müssen drei Jahre in der Produktion überbrücken, bis die A330neo erstmals ausgeliefert wird", räumte Airbus-Konzernchef Thomas Enders an. Die Fertigung der A330 müsse das Unternehmen zwischenzeitlich herunterfahren. Dies werde sich negativ auf Umsatz und Gewinn auswirken. Zudem drückt die Ausweitung der A350-Produktion zunächst aufs Ergebnis.

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