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Burger-King-Mitarbeiter bekommen vor Weihnachten ausstehenden Lohn

Insolvenzverwalter  

Burger-King-Mitarbeiter bekommen vor Weihnachten ausstehenden Lohn

23.12.2014, 16:14 Uhr | AFP, rtr, dpa, t-online.de

Burger-King-Mitarbeiter bekommen vor Weihnachten ausstehenden Lohn. Fast alle Burger-King-Mitarbeiter haben inzwischen ihre Bezahlung für November bekommen (Quelle: dpa)

Fast alle Burger-King-Mitarbeiter haben inzwischen ihre Bezahlung für November bekommen (Quelle: dpa)

Die meisten Mitarbeiter der insolventen Burger-King-Filialen haben kurz vor Weihnachten ihren ausstehenden Lohn für November bekommen. 2200 der insgesamt 3100 Beschäftigten hatten bisher noch auf ihr Geld warten müssen. Die Burger King GmbH der Investoren Ergün Yildiz und Alexander Kolobov hatte nur den 800 Führungskräften noch die Löhne ausgezahlt. Als die 2300 übrigen Beschäftigten ihr Geld bekommen sollten, hatte der Franchisenehmer bereits Insolvenz angemeldet.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Marc Odebrecht teilte nun mit, die Belegschaft habe die Löhne wie versprochen mit wenigen Ausnahmen erhalten. In ungefähr 100 "Ausnahmefällen" sei eine Auszahlung aber rechtlich nicht möglich gewesen. "Um diese Mitarbeiter kümmert sich das Team intensiv."

Burger King Deutschland hatte Yildiz und Kolobov die Lizenz nach mehrfachen Verstößen gegen Arbeits- und Hygienevorschriften entzogen. Die vorübergehend geschlossenen 86 Filialen - rund ein Siebtel des deutschen Franchisenetzes von Burger King - sind seit der vergangenen Woche wieder geöffnet. "Das Geschäft ist gut angelaufen", sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters. Yildiz hatte kurz nach der Insolvenz seine Anteile an Kolobov abgegeben.

Kredit für ehemals geschlossene Filialen

Die Deutschland-Tochter der US-Fastfood-Kette unterstützt die Aufrechterhaltung des Betriebs mit einem millionenschweren Massekredit, aus dem unter anderem das Insolvenzgeld für drei Monate vorfinanziert wird. Unterdessen sucht Odebrecht nach einem neuen Betreiber für die 86 Schnellrestaurants. Er kündigte an, ein "strukturiertes Bieterverfahren auf den Weg zu bringen". Vor dem Verkauf an Yildiz und Kolobov vor gut zwei Jahren hatte Burger King die 86 Filialen selbst geführt.

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