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Boeing und Airbus stellen Auslieferungsrekorde auf

Amerikaner liegen leicht vorn  

Boeing und Airbus mit neuen Auslieferungsrekorden

07.01.2015, 11:51 Uhr | dpa, AFP, rtr

Boeing und Airbus stellen Auslieferungsrekorde auf . Sowohl Boeing (im Vordergrund) als auch Airbus konnten 2014 neue Auslieferungsrekorde aufstellen (Quelle: AFP)

Sowohl Boeing (im Vordergrund) als auch Airbus konnten 2014 neue Auslieferungsrekorde aufstellen (Quelle: AFP)

Die beiden weltweit führenden Verkehrsflugzeug-Bauer glänzen mit neuen Rekorden. Boeing lieferte mit 723 neuen Maschinen zwölf Prozent mehr als im Vorjahr aus und holte zudem im abgelaufenen Jahr Aufträge für 1432 Verkehrsflugzeuge herein - so viele wie nie zuvor, wie der Airbus-Rivale in Seattle mitteilte. Zu Listenpreisen sind sie damit 232,7 Milliarden Dollar wert. Auch Airbus konnte einem Insider zufolge seinen 2013-Rekord von 626 Auslieferungen übertreffen.

Boeing lieferte 114 Exemplare von seinem jüngsten Langstreckenmodell 787 "Dreamliner" aus. Der Dreamliner war 2011 mit dreijähriger Verspätung in Betrieb genommen worden und sorgte lange Zeit immer wieder wegen technischer Probleme für Schlagzeilen. Wegen wiederholter Probleme mit Lithium-Ionen-Batterien waren im Januar 2013 sämtliche Maschinen des Typs weltweit für drei Monate aus dem Verkehr gezogen worden.

Verkaufsschlager Boeing 737

Die Erfolgszahlen verdankt Boeing jedoch seinem "Verkaufsschlager", der 737. Von den Modellen der 737-Reihe lieferte das Unternehmen aus Chicago im vergangenen Jahr 485 Exemplare aus.

Boeing hat seine Flugzeug-Produktion insgesamt deutlich ausgeweitet. Für 2014 hatte sich der Vorstand 715 bis 725 Auslieferungen zum Ziel gesetzt. Die Boeing-Aktie rutschte am Dienstag jedoch ab.

Airbus übertrifft alten Rekord

Rivale Airbus wollte seine Auslieferungen auf dem Niveau von 2013 halten. Seine Auslieferungs- und Auftragsbilanz will der europäische Flugzeugbauer am 13. Januar veröffentlichen. Doch laut einer aktuellen Schätzung einer mit dem Zahlenwerk vertrauten Person hat der europäische Flugzeugbauer den alten Rekord im vergangenen Jahr übertroffen.

Airbus dürfte aber weniger Maschinen an den Kunden gebracht haben als der Konkurrent Boeing. Damit bliebe Airbus im traditionellen Kopf-an-Kopf-Rennen das dritte Jahr in Folge hinter dem US-Erzrivalen zurück.

Airbus setzt auf den Hoffnungsträger A350

Auch bei den Bestellungen rechnet Airbus dem Insider zufolge damit, dass 2014 eines der besten Jahre für das Unternehmen gewesen sein dürfte. 2013 erhielten die Europäer netto - also nach Abzug der Stornierungen - 1503 Bestellungen.

Airbus setzt in den nächsten Jahren auf den Hoffnungsträger A350. Der Flugzeugbauer lieferte den ersten A350 im Dezember aus. Er soll 2019 die Gewinnschwelle erreichen. Ab dann soll der Passagierjet, der vor allem für Langstrecken eingesetzt wird, eine der größten Einnahmequellen des europäischen Konzerns sein. Die Entwicklung des A350 hat etwa elf Milliarden Euro verschlungen. Die spritsparende Maschine soll dem 787 "Dreamliner" von Boeing Konkurrenz machen.

Die Aktien von Airbus legten am Dienstag deutlich zu. Die Aktien profitieren dabei von der deutlichen Euro-Schwäche, der zeitweise unter die Marke von 1,19 Dollar abrutschte. Ein niedrigerer Euro-Kurs macht die Flugzeuge für Auslandsbestellungen billiger.

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