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Ryanair will Lufthansa und Air Berlin Marktanteile abjagen

Deutsche Luftfahrt  

Ryanair will Lufthansa und Air Berlin Marktanteile abjagen

07.01.2015, 11:44 Uhr | dpa-AFX

Ryanair will Lufthansa und Air Berlin Marktanteile abjagen. Ryanair ist auf einen größeren Marktanteil in Deutschland aus (Quelle: dpa)

Ryanair ist auf einen größeren Marktanteil in Deutschland aus (Quelle: dpa)

Europas größter Billigflieger Ryanair will die Lufthansa auf deren Heimatmarkt angreifen und Air Berlin vom zweiten Platz verdrängen. "Derzeit haben wir einen Marktanteil von rund vier Prozent in Deutschland, in den nächsten drei bis vier Jahren streben wir eine Steigerung auf 15 bis 20 Prozent an", sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary dem "Handelsblatt".

Damit lägen die Iren bei der Zahl der Starts zwar noch weit hinter Marktführer Lufthansa und dessen Billigtochter Germanwings, rückten aber Air Berlin auf den Deutschland- und Europastrecken auf die Pelle.

Vor der neuen Billigstrategie der Lufthansa zeigte O'Leary keine Angst. "Da treffen sich Ingenieure und Doktoren in Frankfurt und beschließen am grünen Tisch, dass sie einen Billigflieger gründen. Das reicht aber nicht." Auch die neuen Töchter - gemeint sind Germanwings und die neue Billigplattform Eurowings - hätten die hohe Kostenstruktur des Mutterkonzerns. Lufthansa-Chef Carsten Spohr verspricht sich von Eurowings hingegen um 40 Prozent geringere Stückkosten.

Ryanair will nun auch größere Flughäfen anfliegen

Hatte Ryanair bislang vor allem auf kleinere Flughäfen abseits von Großstädten gesetzt, will O'Leary künftig verstärkt größere Flughäfen ansteuern. "Wir reden derzeit mit acht deutschen Flughäfen, davon vier bis fünf Großflughäfen, die noch nicht zu unserem Netz gehören. Diese böten nun "satte Rabatte" an, um von Ryanairs Wachstum zu profitieren. O'Leary versucht mit der veränderten Strategie auch mehr Geschäftsreisende für sein Billigflugangebot zu gewinnen.

Den Umbau von Ryanair will er in den kommenden Monaten forcieren. Die Gesellschaft solle zu einem "Amazon der Lüfte in Europa" werden. Voraussichtlich im März will O'Leary eine Website starten, die auch die Angebote der Wettbewerber auflistet. So sollten Kunden die Ticketpreise vergleichen können, ohne Preisvergleichsportale nutzen zu müssen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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