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Devisen: Russland stützt Rubel mit Milliardenbeträgen


Währungsverfall  

Russland stützt Rubel mit Milliardenbeträgen

12.01.2015, 16:26 Uhr | dpa-AFX, rtr

Devisen: Russland stützt Rubel mit Milliardenbeträgen. Der russische Rubel hat zu US-Dollar und Euro massiv an Wert verloren (Quelle: dpa)

Der russische Rubel hat zu US-Dollar und Euro massiv an Wert verloren (Quelle: dpa)

Russlands Währung hat in den vergangenen Monaten massiv an Wert verloren. Um den rasanten Rubel-Verfall aufzuhalten, hat die russische Zentralbank im vergangenen Jahr Währungsreserven in Milliardenhöhe verkauft. Insgesamt veräußerte die Notenbank 76,1 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 64,3 Milliarden Euro) und 5,4 Milliarden Euro ihrer Devisen-Rücklagen, wie aus statistischen Daten auf der Internetseite hervorging.

Mit dem Geld kaufte die Zentralbank Rubel auf, um den Wechselkurs zu stützen. Die größten Beträge investierten die Währungshüter demnach mit 27,2 Milliarden Dollar und 1,6 Milliarden Euro im Oktober, als der Ölpreis massiv fiel und damit die Talfahrt des Rubels beschleunigte.

Die Rohstoffmacht Russland hatte sich in den vergangenen Jahren aus dem Öl- und Gasgeschäft eines der größten Finanzpolster der Welt angespart. Im Dezember sanken die Devisenreserven jedoch zum ersten Mal seit 2009 unter die Marke von 400 Milliarden Dollar. Inzwischen betragen sie der Zentralbank zufolge 388 Milliarden Dollar.

Preise in Russland steigen rapide

Der Rubel hat 2014 rund 52 Prozent seines Wertes verloren. Zugleich beklagen viele Russen in die Höhe schnellende Preise. Die Inflation betrug im vergangenen Jahr nach Regierungsangaben 11,4 Prozent - die höchste Teuerungsrate seit 2008. Lebensmittelpreise erhöhten sich gar um mehr als 15 Prozent.

Auch die russische Regierung zeigt sich zunehmend besorgt über die im Zuge der westlichen Sanktionen rapide steigenden Preise für Alltagsgüter. Die Strafverfolgungsbehörden müssten die Preisentwicklung bei Benzin, Lebensmitteln und Medikamenten "angesichts der schwierigen Wirtschaftslage" genau beobachten, sagte Präsidialamtschef Sergej Iwanow. Außerdem müssten sie sofort reagieren, sollten Arbeitgeber verspätet Gehälter oder Sozialleistungen zahlen, zitierte die Nachrichtenagentur RIA aus einer Rede Iwanows vor Staatsanwälten.

Proteste möglich

Experten schließen nicht aus, dass es in Russland zu Protesten kommen könnte, sollten die Preise in den kommenden Monaten weiter stark steigen. Das Land ist in eine schwere Wirtschaftskrise gerutscht, nachdem der Westen wegen des Ukraine-Konflikts Sanktionen verhängt und die Regierung im Moskau mit einem Importstopp für bestimmte Lebensmittel reagierte.

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