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Puma auf Schadenersatz verklagt: Vertragsbruch, Betrug, üble Nachrede


Vertragsbruch, Betrug, üble Nachrede  

"FAZ": US-Firma verklagt Puma auf Schadenersatz

23.01.2015, 11:01 Uhr | t-online.de

Puma auf Schadenersatz verklagt: Vertragsbruch, Betrug, üble Nachrede. Mit einer Mega Werbe-Kampagne will Puma die Trendwende schaffen (Quelle: Reuters)

Mit einer Mega Werbe-Kampagne will Puma die Trendwende schaffen (Quelle: Reuters)

Dem deutschen Sportartikelhersteller Puma steht in den USA ein Rechtsstreit ins Haus. Der langjährige Lizenzpartner Parigi wirft den Herzogenaurachern Vertragsbruch, Betrug, widerrechtliche Aneignung von Geschäftsgeheimnissen sowie üble Nachrede vor und fordert 75 Millionen Dollar Schadenersatz, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ).

Der Hersteller von Kindermode kündigte rechtliche Schritte gegen Puma an, nachdem die Deutschen das bisherige Lizenzabkommen gekündigt hatten. Puma möchte auf dem amerikanischen Markt mit einem neuen Partner zusammenarbeiten, heißt es in der "FAZ".

Rückstellungen drohen

Puma selbst nahm dazu keine Stellung. Die Klageschrift sei dem Unternehmen noch nicht zugestellt worden. Nach Angaben der Zeitung drohen dem Sportartikelhersteller nun schon vor dem Geschäftsabschluss 2014 Rückstellungen in Millionenhöhe.

Für Puma kommt die Forderung ungelegen. Der Ertrag schwindet und die anstehende Abschlussbilanz dürfte mau ausfallen, weil der Vorstandvorsitzende Björn Gulden im vergangenen Herbst eine noch nie dagewesene mehrjährige Marketing- und Werbekampagne in zweistelliger Millionenhöhe gestartet hatte.

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