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ZEW-Index auf höchstem Stand seit einem Jahr


ZEW-Index  

Konjunkturerwartungen erreichen höchsten Stand seit einem Jahr

17.02.2015, 13:37 Uhr | dpa-AFX

ZEW-Index auf höchstem Stand seit einem Jahr. Die Deutsche Wirtschaft trotzt der Schuldenkrise in Griechenland. (Quelle: dpa)

Die Deutsche Wirtschaft trotzt der Schuldenkrise in Griechenland. (Quelle: dpa)

Mit dem starken Endspurt der deutschen Wirtschaft im letzten Jahr hat sich die Stimmung der Finanzexperten deutlich verbessert. Trotz der Schuldenkrise in Griechenland verkündete das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), dass die Konjunkturerwartungen den höchsten Stand seit einem Jahr erreichten.

Der ZEW-Index ist im Februar um 4,6 Punkte auf 53 Zähler stiegen. Bankvolkswirte hatten sogar mit einem Anstieg auf 55 Punkte gerechnet.

"Die Geldflut der Europäischen Zentralbank und die überraschend starke wirtschaftliche Entwicklung im vierten Quartal 2014 sorgen für gute Stimmung unter den Finanzmarktexperten", kommentierte ZEW-Präsident Clemens Fuest. Die deutsche Wirtschaft war im Schlussquartal um 0,7 Prozent und damit viel stärker gewachsen als vorher gedacht.

Gute Stimmung trotz griechischer Schuldenkrise

Die Zuspitzung der Ukraine-Krise und der Konfrontationskurs der neuen griechischen Regierung dämpfte hingegen die Stimmung, so Fuest. Nach abermals geplatzten Verhandlungen ist die finanzielle und wirtschaftliche Zukunft Athens ungewisser denn je. Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer erklärte, das Risiko, dass Griechenland den Euroraum verlassen müsse, sei deutlich gestiegen.

Analyst Christian Schulz vom Bankhaus Berenberg sieht bisher keine großen Auswirkungen durch das griechische Schuldendrama auf die Eurozone. Dafür sprechen auch die Zahlen des ZEW: Die Konjunkturerwartungen für den Euroraum stiegen im Februar um 7,5 Punkte auf 52,7 Zähler. Die Lage verbesserte sich um 8,7 Punkte auf minus 48,4 Zähler.

Dass sich die Stimmung trotz des Schuldenstreits mit Athen aufgehellt hat, begründeten Bankvolkswirte auch mit dem starken Rückgang der Ölpreise und dem schwachen Euro. Beides stellt für deutsche Unternehmen eine hohe Entlastung dar, entweder über geringere Energiepreise oder in Form eines Exportschubs, weil deutsche Waren außerhalb des Euroraums günstiger werden. Der Konsum erhält einen zusätzlichen Schub, weil Verbraucher weniger für Benzin und Heizöl ausgeben müssen.

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