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Griechenland verzockt sich laut DIW im Schuldenstreit mit EU


Schuldenstreit mit EU  

DIW: Griechenland verzockt sich

18.02.2015, 12:09 Uhr | rtr

Griechenland verzockt sich laut DIW im Schuldenstreit mit EU. Grab des Unbekannten Soldaten in Athen: Die griechische Regierung kann die Eurogruppe nicht unter Druck setzen, auch wenn sich die Demonstranten das wünschen. (Quelle: dpa)

Grab des Unbekannten Soldaten in Athen: Die griechische Regierung kann die Eurogruppe nicht unter Druck setzen, auch wenn sich die Demonstranten das wünschen. (Quelle: dpa)

Die griechische Regierung ist im Schuldenstreit mit der EU dabei, sich "zu verzocken". Das ist die Einschätzung des Chefs des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte er, die Regierung in Athen sitze am kürzeren Hebel: "Sie kann Europa nicht erpressen."

Fratzscher zeigte sich aber optimistisch, dass in den kommenden Tagen zumindest eine Verlängerung des gegenwärtigen Hilfsprogramms beschlossen werde. "Dies kauft der griechischen Regierung jedoch lediglich Zeit, löst aber die grundlegenden Probleme nicht," sagte er.

Griechenland steht nach seinen Worten am wirtschaftlichen Abgrund: "Wenn nicht schnell eine Lösung gefunden wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit einer tiefen Finanzkrise im Land groß. Dies würde die Wirtschaft wieder tief in die Krise stürzen, die Arbeitslosigkeit würde steigen und die Einkommen würden weiter sinken."

Griechenland-Einigung stockt

Den Euro-Finanzministern ist es in dieser Woche bisher nicht gelungen, den Konflikt mit der neuen griechischen Regierung zu lösen. Sie setzten den Griechen eine Frist bis zum Ende der Woche, um das in elf Tagen auslaufende aktuelle Rettungsprogramm um einige Monate zu verlängern. Regierungschef Alexis Tsipras macht das Programm wegen seiner Spar- und Reformauflagen für die Misere Griechenlands verantwortlich und hat im Wahlkampf angekündigt, es nicht weiterzuführen.

Jüngsten Informationen zufolge will Athen nur das Kredit-, aber nicht das Hilfsprogramm verlängern. Nach Angaben von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist das jedoch nicht möglich, da es kein separates Kreditprogramm gebe.

Athen wird einen Antrag stellen

Regierungssprecher Gavriil Sakellarides bekräftigte am Mittwoch im griechischen Fernsehen: "Wir werden heute den Brief schicken." Das Schreiben gehe an Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem. Allerdings blieb die entscheidende Frage weiter unklar, ob Griechenland die bisher vereinbarten Auflagen der internationalen Geldgeber akzeptiert.

Ebenfalls am Mittwoch dürfte die Europäische Zentralbank (EZB) über die bisher genehmigten Notfallkredite von bisher 65 Milliarden Euro für die griechische Kreditwirtschaft beraten.

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