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Nach dem Erzbistum Köln: Weitere Diözesen wollen Vermögen offenlegen

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Kirchenbesitztümer  

Weitere Diözesen wollen Vermögen offenlegen

21.02.2015, 15:35 Uhr | AFP

Nach dem Erzbistum Köln: Weitere Diözesen wollen Vermögen offenlegen. Der Aachener Kaiserdom ist die Bischofskirche des Bistums Aachen. (Quelle: dpa)

Der Aachener Kaiserdom ist die Bischofskirche des Bistums Aachen. (Quelle: dpa)

Nachdem das Erzbistum Köln seine Vermögensverhältnisse offengelegt hat, wollen 13 weitere Diözesen dem Beispiel folgen. Aachen, Dresden, Görlitz, Hamburg, Freiburg, Fulda, Magdeburg und Paderborn wollen die Zahlen noch dieses Jahr vorlegen, berichtet der "Spiegel". 2016 wollen München und Passau nachziehen, Eichstätt dann 2017. In Rottenburg-Stuttgart brauche "die Bewertung der Immobilien noch Zeit", ebenso in Münster, schreibt das Magazin in seiner neuen Ausgabe.

Das Erzbistum Köln hatte erstmals umfassende Details zu seinen Finanzen veröffentlicht. Im Jahr 2013 betrug das Vermögen demnach rund 3,35 Milliarden Euro. Der größte Teil - rund 2,4 Milliarden Euro - war der Aufstellung zufolge in Finanzanlagen investiert, vor allem in Wertpapier- und Immobilienfonds. Sachanlagen, insbesondere Immobilien wie Schulen und Tagungshäuser, wurden mit 646 Millionen Euro bewertet. Hinzu kamen unter anderem Bankguthaben und Vorräte.

Andere Diözesen publizieren ihre Vermögen laut "Spiegel" bereits mehr oder weniger detailliert - darunter Augsburg, Bamberg, Berlin, Essen, Hildesheim, Limburg, Mainz und Trier. In Limburg sollte so nach der Finanzaffäre um den früheren Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst verlorenes Vertrauen zurückgewonnen werden.

Osnabrück und Speyer vorbildlich

Besonders transparent zeigen sich dem Bericht zufolge die Diözesen Osnabrück und Speyer: Sie schlüsseln ihren Besitz getrennt nach Bistum, Bischöflichem Stuhl, Domkapitel und Versorgungskassen auf. Für 2013 kam Speyer demnach auf eine Gesamtsumme von rund 445 Millionen Euro, Osnabrück auf etwa 287 Millionen Euro.

"Das ist ein wichtiger Beitrag zur Versachlichung der Diskussion über die Finanzen der Religionsgemeinschaften", lobte der religionspolitische Sprecher der Grünen Volker Beck. Religionsgemeinschaften, die den Status der Körperschaft des öffentlichen Rechts beanspruchten, müssten sich an der allgemeinen Entwicklung in öffentlichen Verwaltungen zu mehr Transparenz orientieren. "Da sollten die Kirchen mitziehen", sagte Beck.

Doch das sehen nicht alle Bistümer so. Würzburg gab bei der "Spiegel"-Umfrage an, dass eine Bewertung des Gesamtvermögens nach einer tausendjährigen Geschichte des Bistums mit zahlreichen Rechtsträgern "nicht möglich" sei. Zwei Bistümer hätten zudem die Anfrage gar nicht beantwortet. Als der "Spiegel" im Jahr 2010 schon einmal nach den Vermögenswerten gefragt hatte, verweigerten 25 von 27 Diözesen die Auskunft.

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