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Euro-Absturz geht weiter: Euro fällt unter 1,06 Dollar

Dollar-Stärke  

Euro setzt Sinkflug fort und fällt unter 1,06 Dollar

11.03.2015, 18:54 Uhr | rtr, dpa

Euro-Absturz geht weiter: Euro fällt unter 1,06 Dollar. US-Dollar gewinnt zum Euro an Gewicht - und Stärke. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

US-Dollar gewinnt zum Euro an Gewicht - und Stärke. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Euro setzt seine Talfahrt ungebremst fort: Die Gemeinschaftswährung fiel am Mittwoch zeitweise um 1,7 Prozent bis auf 1,0510 Dollar zurück und markierte damit ein frisches Zwölf-Jahres-Tief. Allein seit Ende Februar hat der Euro-Kurs gut acht US-Cent eingebüßt. Belastet wird der Euro derzeit durch die am Montag gestarteten Anleihenkäufe der Europäischen Zentralbank wie auch die sich abzeichnende Zinserhöhung in den USA.

Analysten gehen davon aus, dass die Schwäche der Gemeinschaftswährung erst einmal anhalten dürfte. Mit ihrer weiter gelockerten Geldpolitik machen die europäischen Währungshüter den Euro als Anlage unattraktiver, wozu auch das Thema Griechenland beiträgt.

Dollar-Stärke auch gegenüber anderen wichtigen Währungen

Neben dem am Montag begonnenen Anleihekaufprogramm der EZB rückt immer mehr die für diesen Sommer erwartete erste Leitzins-Anhebung in den USA in den Blick der Märkte. Der Devisenmarkt scheine gerade immer mehr die erste Zinserhöhung "einzupreisen", kommentierte Lutz Karpowitz, Devisenexperte bei der Commerzbank. Dies passe zu der aktuellen Dollar-Stärke. Neben dem Euro standen auch fast alle anderen wichtigen Währungen zum Dollar unter Druck.

"Immerhin ist die Fed eine der ganz wenigen Notenbanken in der Welt, die nicht am globalen Abwertungswettlauf teilnimmt", so Karpowitz. Die Vorsitzende des geldpolitischen Ausschusses der US-Notenbank, Janet Yellen, hatte sich bisher wenig besorgt gezeigt über den Höhenflug des Dollar.

Euro-Abschwung wird an Tempo verlieren

"Fortschreiben sollte man den aktuellen Rückgang des Euro jedoch nicht", so Karpowitz. Vor allem das Tempo könne nicht dauerhaft sein. Allerdings setzte sich an den Staatsanleihemärkten der Eurozone die Talfahrt der Zinsen dank des EZB-Kaufprogramms fort. Dies zumindest spricht für einen anhaltenden Druck auf den Euro-Kurs.

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