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Nach Dax-Rekorden: Anleger werden vorsichtig und machen Kasse


Nach Dax-Rekorden  

Anleger werden vorsichtig und machen Kasse

23.03.2015, 14:19 Uhr | rtr

Nach Dax-Rekorden: Anleger werden vorsichtig und machen Kasse. Der Höhenflug des Dax hat vorerst ein Ende. (Quelle: dpa)

Der Höhenflug des Dax hat vorerst ein Ende. (Quelle: dpa)

Nach dem jüngsten Gipfelsturm sind die Dax -Anleger zu Wochenbeginn auf die Bremse getreten. "Die Versuchung ist groß, ein paar Gewinne einzustreichen", erklärte ein Börsianer den Umstand, dass der deutsche Leitindex, der seit Jahresbeginn knapp 23 Prozent zugelegt hatte, am Montagmorgen 1,2 Prozent auf 11.889 Zähler verlor.

Entscheidend sei für den Dax nun die Frage, wie sich der Euro-Kurs entwickle, prognostiziert Andreas Paciorek, Analyst bei CMC Markets. Auch der EuroStoxx50 notierte 0,8 Prozent schwächer.

"Während der Dax in den vergangenen Wochen stark von einem schwächeren Euro profitierte, belastete der starke Greenback die US-Börsen. Mit einer wieder anziehenden europäischen Gemeinschaftswährung könnte sich dieses Bild umkehren," schrieb der Experte in einem Kommentar.

Seit die US-Notenbank Fed am vergangenen Mittwoch ein behutsames Vorgehen bei der Zinswende angedeutet hat, geht es für den Euro wieder bergauf. Am Montag kletterte die Gemeinschaftswährung bis auf 1,0882 Dollar - vor einer Woche hatte sie noch ein Zwölf-Jahres-Tief von 1,0457 Dollar markiert. Von einem niedrigen Euro-Kurs profitiert in der Regel der Export, da Produkte aus der Eurozone dann im Ausland günstiger sind.

Banger Blick nach Griechenland

Neben den Wechselkursen behielten die Anleger auch das Thema Griechenland im Blick. Regierungschef Alexis Tsipras wird von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Abend zu seinem Antrittsbesuch in Berlin empfangen. Im Mittelpunkt des Treffens steht der Streit über die von den europäischen Geldgebern verlangten Reformen zur Konsolidierung des klammen Landes. Ohne Hilfszahlungen droht Griechenland das Geld auszugehen, was zu einer Staatspleite und einem Austritt aus dem Euro führen könnte.

Unter den Einzelwerten hielten sich die Titel der Deutschen Bank am deutschen Aktienmarkt gegen den Trend im Plus. Die möglichen Umwälzungen im Privatkundengeschäft stießen bei den Anlegern auf Wohlgefallen. Ein Modell ist nach Reuters Informationen die Komplettabspaltung der Privatkundensparte. Sollte es zu einem Börsengang der Sparte kommen, würde das Geld in die Kassen des Bankkonzerns spülen, sagte ein Händler. Die Aktien legten 1,3 Prozent zu.

Kurseinbrüche bei Talanx

Auf der Verliererseite machten vor allem Gewinnmitnahmen vielen Titeln zu schaffen. Adidas, Daimler und Volkswagen gaben jeweils mehr als zwei Prozent nach. Seit Januar haben die Aktien zwischen 22 und 35 Prozent zugelegt.

Im MDax sorgte ein mit Enttäuschung aufgenommener Ausblick für deutliche Kurseinbrüche bei Talanx. Die Titel rutschten zu Handelsbeginn mehr als zehn Prozent ab auf 27,86 Euro. Gegen Mittag lagen die Aktien noch 3,9 Prozent im Minus. Von 2015 bis 2019 erwartet der Rückversicherer ein durchschnittliches währungsbereinigtes Prämienwachstum von drei bis fünf Prozent pro Jahr. Das Konzernergebnis soll im gleichen Zeitraum jährlich "im mittleren einstelligen Prozentbereich" zulegen.

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