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Wegen drohender Staatspleite: Balkanstaaten stellen griechische Banken unter "Quarantäne"

Wegen drohender Staatspleite  

Balkanstaaten stellen griechische Banken unter "Quarantäne"

17.04.2015, 11:58 Uhr | dpa, t-online.de

Wegen drohender Staatspleite: Balkanstaaten stellen griechische Banken unter "Quarantäne". Die Alpha-Bank gehört zu den vier systemrelevanten Banken Griechenlands. (Quelle: Reuters)

Die Alpha-Bank gehört zu den vier systemrelevanten Banken Griechenlands. (Quelle: Reuters)

Nach der jüngsten Absage eines Zahlungsaufschubs durch die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, wird es für Griechenland immer enger. Die Staaten Südeuropas wappnen sich bereits gegen einen möglichen finanziellen Zusammenbruch des Krisenlandes.

Die Zentralbanken Bulgariens, Albaniens, Rumäniens, Serbiens, Zyperns und Mazedoniens sowie der Türkei hätten die Tochterbanken griechischer Kreditinstitute in ihren Ländern aufgefordert, griechische staatliche Wertpapiere, Anleihen und Kredite "loszuwerden". Damit würden die griechischen Mutterkonzerne der Banken praktisch unter Quarantäne gestellt, berichtete die Athener konservative Traditionszeitung "Kathimerini".

Die vier systemrelevanten griechischen Banken (National Bank, Alpha Bank, Piraeus Bank und Eurobank) haben eine starke Präsenz in diesen Staaten mit 2500 Filialen und rund 40.000 Mitarbeitern.  

Auch die Griechen haben kaum Vertrauen, dass die Pleite noch abgewendet wird. Sie heben immer mehr Geld von ihren Konten ab. Die Einlagen sanken nach Angaben von Geldinstituten auf den niedrigsten Stand seit Ausbruch der Schuldenkrise. Die Banken "verbluten", stellten griechische Medien fest. Die Kreditinstitute sind wegen der starken Mittelabflüsse weiter auf Notkredite (ELA) von der Zentralbank des pleitebedrohten Landes angewiesen. Die Europäische Zentralbank (EZB) muss den Umfang regelmäßig neu bewilligen.

Griechen horten Bargeld   

Wie "Kathimerini" berichtete, horten die Griechen mittlerweile rund 15 Milliarden in Bargeld. Die Angst nehme zu, dass sich die dramatische Finanzlage noch weiter zuspitzen könnte, wenn sich die Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras und die EU nicht bald über die griechischen Reformpläne einigen würden.

Noch im Dezember erreichte das Volumen der Geldeinlagen der Griechen mehr als 160 Milliarden Euro. Bis Ende März schrumpften die Einlagen auf rund 135 Milliarden Euro. Die umfangreichsten Abhebungen gab es im Januar (12,8 Milliarden Euro) und im Februar (7,6 Milliarden Euro). Im März zogen die Griechen weitere 5,5 Milliarden Euro von ihren Konten ab.

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