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Geld für Pipeline: Russischer Milliarden-Deal mit Griechenland?

"Spiegel Online" berichtet  

Griechenland steht vor Milliarden-Deal mit Russland

18.04.2015, 10:02 Uhr | dpa, t-online.de

Geld für Pipeline: Russischer Milliarden-Deal mit Griechenland? . Freunde, zumindest auf Zeit: Putin unterstützt Tsipras jetzt offenbar mit frischem Geld - will aber auch etwas dafür. (Quelle: dpa)

Freunde, zumindest auf Zeit: Putin unterstützt Tsipras jetzt offenbar mit frischem Geld - will aber auch etwas dafür. (Quelle: dpa)

Griechenland hat sich auf seiner verzweifelten Suche nach Geld offenbar mit Russland geeinigt: Ein neuer Deal soll jetzt bis zu fünf Milliarden Euro bringen und die Staatspleite erst einmal verhindern, berichtet "Spiegel Online".

Das Geld soll als eine Vorauszahlung für die neue Pipeline "Turkish Stream" fließen, die schon im Jahr 2019 russisches Gas über die Türkei und Griechenland nach Europa bringen soll. Dann müsste Athen die ersten Transitgebühren an Russland abtreten. Das Abkommen hierzu wird voraussichtlich am Dienstag unterzeichnet werden. Dem Bericht zufolge bringt das den Griechen drei bis fünf Milliarden Euro.

Was nach einem Grexit passieren würden, haben wir hier analysiert.

Deal könnte "das Blatt wenden"

Das Geschäft könne für Griechenland "das Blatt wenden", zitierte "Spiegel Online" einen führenden Beamten der Regierungspartei Syriza, der für den Deal verantwortlich ist. Griechenland verhandelt derzeit mit Europa und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über die Freigabe weiterer Rettungskredite - die westlichen Geldgeber weigern sich aber, den von der Pleite bedrohten Staat weiter mit Geld zu versorgen, solange die Regierung in Athen die so dringend geforderten Reformen nicht einleitet.

Noch in der Nacht hatte US-Präsident Barack Obama "harte Entscheidungen" von Griechenland gefordert, um sein wackeliges Finanzsystem zu stabilisieren. "Sie müssen Steuern eintreiben. Sie müssen ihre Bürokratie abbauen", sagte Obama.

Putin braucht Verbindung über Griechenland

Russlands Präsident Wladimir Putin und der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hatten nach einem Treffen Mitte April in Moskau angekündigt, dass beide Länder ihre Wirtschaftskontakte verstärken wollen und eine Zusammenarbeit bei "Turkish Stream" anstreben. Russland hat nach dem Stopp der geplanten Gaspipeline "South Stream" durch Bulgarien eine neue Verbindung durch die Türkei angekündigt, die bis Ende 2016 in Betrieb gehen soll. Damit auch die EU darüber versorgt werden könnte, müsste ein Anschluss durch Griechenland gebaut werden.

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