Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

Bundesregierung: Wirtschaft wächst stärker als erwartet


Bundesregierung  

Wirtschaft wächst stärker als erwartet

22.04.2015, 16:37 Uhr | dpa, rtr

Bundesregierung: Wirtschaft wächst stärker als erwartet. Gute Aussichten für die deutsche Wirtschaft. (Quelle: imago images)

Die Konjunktur in Deutschland läuft rund - und die Steuereinnahmen sprudeln. (Quelle: imago images)

Die Bundesregierung erwartet für das laufende und kommende Jahr ein noch stärkeres Wirtschaftswachstum, als zuletzt angenommen. Doch Wirtschaftminister Sigmar Gabriel (SPD) warnt vor zu viel Euphorie.

In den nächsten beiden Jahren rechnet er mit einem Plus von 1,8 Prozent. Bislang waren es 1,5 Prozent für dieses Jahr und 1,6 Prozent für nächstes Jahr. Die günstigeren Aussichten seien auf die niedrigen Ölpreise und den schwächelnden Euro zurückzuführen, der die deutschen Exporte beflügelt.

Die deutsche Wirtschaft befinde sich im Aufschwung, so Gabriel. Sie werde getragen von einer anhaltend guten Entwicklung am Arbeitsmarkt mit steigenden Löhnen bei gleichzeitig zunehmender Beschäftigung. Aber Gabriel nimmt die verbesserter Aussichten auch zum Anlass, vor Selbstgefälligkeit zu warnen. "Wirtschaftlicher Erfolg ist kein Selbstläufer", sagte er bei der Vorlage der aktuellen Konjunkturprognose in Berlin.

Angesichts der neuen Zahlen korrigierte die Regierung auch ihre Export- und Importerwartungen: Sie rechnet für das laufende Jahr nunmehr mit einem Zuwachs der Ausfuhren um 4,7 Prozent, anstatt der erwarteten 3,6 Prozent. Die Einfuhren dürften sich um 5,7 Prozent erhöhen. Bisher war hier mit 4,1 Prozent gerechnet worden. 2016 sollen die Exporte dann weiter um 4,5 Prozent und die Importe um 5,1 Prozent wachsen.

Rekord bei Erwerbstätigen erwartet

Zudem prognostiziert die Regierung einen Rekord bei den Erwerbstätigen. Dieses Jahr dürften es 43 Millionen im Jahresdurchschnitt sein, nächstes Jahr dann 43,1 Millionen. Die Arbeitslosenzahl werden wohl auf 2,79 Millionen in diesem Jahr und 2,77 Millionen im nächsten Jahr fallen.

Die neue Prognose bildet die Grundlage für die amtliche Steuerschätzung, die Anfang Mai ansteht. Da auch die Einkommen deutlich zulegen und so den Privatkonsum ankurbeln, dürfen Bund, Länder und Kommunen auf noch höhere Einnahmen hoffen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Wenn Polsterträume wahr wer- den: Sofaecke ab 399,99 €
jetzt auf otto.de
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal