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Steuereinnahmen steigen: Neuer Geldsegen für Bund, Länder und Gemeinden


Steuereinnahmen sprudeln weiter  

Bund, Länder und Gemeinden freuen sich über Geldsegen

23.04.2015, 11:43 Uhr | dpa, t-online.de

Steuereinnahmen steigen: Neuer Geldsegen für Bund, Länder und Gemeinden. Die Konjunktur in Deutschland läuft rund - und die Steuereinnahmen fließen. (Quelle: imago images)

Die Konjunktur in Deutschland läuft rund - und die Steuereinnahmen fließen. (Quelle: imago images)

Die Konjunkturdaten Deutschlands zeigen seit Monaten aufwärts - die Wachstumsprognosen wurden von Experten bereits nach oben korrigiert. Das freut auch Bund, Länder und Gemeinden, denn ihnen spülen die stabile Wirtschaft und die gute Beschäftigungslage höhere Steuereinnahmen in die Kassen.

Im März stieg das Aufkommen (ohne reine Gemeindesteuern) um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht.

In den ersten drei Monaten des Jahres legten die Steuereinnahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bereits um 4,9 Prozent zu. Das Plus fällt damit deutlich höher aus als im November - für das Gesamtjahr geschätzt (plus 2,6 Prozent).

Nach der kürzlich verbesserten Konjunkturprognose wird damit gerechnet, dass bei der nächsten Steuerschätzung Anfang Mai die Einnahmeprognosen für die Staatskassen noch höher ausfallen werden. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte für seine Haushaltspläne bereits höhere Einnahmen unterstellt als bei der November-Schätzung vorausgesagt.

Einnahmen aus Lohnsteuer größtes Plus

Dank der guten Konjunktur erhöhten sich vor allem die Einnahmen aus der Lohnsteuer. Deren Aufkommen stieg im März um 6,8 Prozent. Die Steuern vom Umsatz lagen in etwa auf Vorjahresniveau.

Der Bund verbuchte im März ein Steuerplus von vier Prozent, die Steuereinnahmen der Länder stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,4 Prozent. Bei den reinen Ländersteuern wurde vor allem bei der Erbschaft- sowie der Grunderwerbsteuer ein Plus von jeweils 12,8 Prozent erzielt. Der Gemeindeanteil an den gemeinschaftlichen Steuern wiederum stieg um 8,6 Prozent.

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