Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

Griechenland-Krise: Athen plant Sonderabgabe für Superreiche


Reformliste vorgelegt  

Medien: Athen plant Sonderabgabe für 500 reichste Familien

06.05.2015, 12:42 Uhr | rtr, AFP, dpa

Griechenland-Krise: Athen plant Sonderabgabe für Superreiche. Griechenlands Reichen drohen diverse Luxussteuern. (Quelle: imago images/uni-photo)

Griechenlands Reichen drohen diverse Luxussteuern. (Quelle: uni-photo/imago images)

Das gebeutelte Griechenland macht in der Finanzkrise nun offenbar ernst und will die geforderte Reformliste vorlegen. Die griechische Regierung hat einem Medienbericht zufolge der Euro-Gruppe weitere Maßnahmen vorgeschlagen, mit denen sie die Auszahlung der letzten Tranche des laufenden Hilfsprogramms erreichen will. Unter anderem sei die Einführung einer Sondersteuer für die 500 reichsten Familien des Landes geplant, berichtet "Bild".

Das Blatt beruft sich dabei auf eine neue Reformliste aus dem Athener Finanzministerium, die bereits in Brüssel eingereicht wurde. Zugleich solle die Zusatzsteuer angehoben werden, die Beschäftigte mit mehr als 30.000 Euro Jahreseinkommen bezahlen müssen.

Diverse Steuererhöhungen geplant

Ferner sei eine Anhebung der Luxussteuer etwa auf teure Autos und die Erhöhung einer Steuer für Hotels und Restaurants auf den griechischen Inseln geplant. Im Gespräch sei eine Extra-Steuer zwischen ein bis fünf Euro für jede Übernachtung auf den meisten Inseln der Ägäis.

Eine Amnestie solle es für alle Griechen geben, die Schwarzgeld ins Ausland geschafft haben und sich freiwillig melden. 15 Prozent Steuer sollen dann fällig werden.

Höhere Zahlungen nur noch elektronisch

Zudem soll es eine Regelung geben, mit der die Steuerhinterziehung durch fehlende Quittungen bekämpft werden soll. Alle Rechnungen ab 70 Euro sollen nur noch mit Kredit- oder EC-Karten bezahlt werden und somit nachweisbar sein. Dies solle auf auch auf den 23 Inseln der Ägäis gelten, die als touristisch entwickelt eingestuft werden. Außerdem wolle die Regierung die bisher drei Mehrwertsteuersätze zu einem einheitlichen zusammenführen.

Die neue griechische Regierung verhandelt seit ihrem Amtsantritt Ende Januar mit den Geldgebern der Eurozone und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über die weitere finanzielle Unterstützung.

Voraussetzung einer letzten Tranche von Hilfskrediten in Höhe von 7,2 Milliarden Euro ist aber eine eine umfassende Liste mit Reformen. Ohne Einigung droht dem Land eine Staatspleite. Die griechische Regierung will heute über ihre seit langem zugesagte Reformliste abstimmen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Sie können alles tragen, wenn Sie Sie sind
MY TRUE ME - Mode ab Größe 44
Anzeige
Jetzt bei der Telekom: Surfen mit bis zu 50 MBit/s!
z. B. mit MagentaZuhause M
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal