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Griechenland-Krise: Geldgeber machen Athen offenbar letztes Angebot


Spitzentreffen in Berlin  

Geldgeber machen Griechenland letztes Angebot

02.06.2015, 14:41 Uhr | dpa

Griechenland-Krise: Geldgeber machen Athen offenbar letztes Angebot. Nächtliches Spitzentreffen zu Griechenland im Kanzleramt. (Quelle: Reuters)

Nächtliches Spitzentreffen zu Griechenland im Kanzleramt. (Quelle: Reuters)

Griechenlands internationale Geldgeber wollen der Athener Regierung offenbar ein letztes Angebot machen. Bei einem Spitzentreffen in Berlin wurde nach dpa-Informationen am späten Abend ein mögliches Kompromisspaket ausgelotet. Mit dabei waren Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, EZB-Präsident Mario Draghi, EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und der französische Präsident François Hollande - jedoch keine Vertreter Griechenlands.

Ob mit dem neuen Vorschlag eine Einigung mit Athen erzielt werden kann, ist noch offen. "Es geht um ein allerletztes Angebot der Geldgeber", verlautete aus Verhandlungskreisen. Grundlage sei das bestehende Hilfsprogramm aus dem Jahr 2012, das bis Ende Juni verlängert wurde.

Es lägen nochmals alle Vorschläge auf dem Tisch. Die Zeit für eine Einigung wird immer knapper. Bereits an diesem Freitag muss Athen trotz leerer Kassen die nächste Kreditrate an den IWF zurückzahlen.

Lagarde und Draghi reisten extra für das Treffen nach Berlin. Juncker und Hollande waren dagegen ohnehin zu Gesprächen mit Merkel in der Stadt.

Griechenland muss Ergebnis abwarten

Da über den Inhalt der Gespräche offiziell nichts bekannt wurde, herrschte in Griechenland anschließend entsprechend Ratlosigkeit. "Wir werden sehen, was das für Maßnahmen sind und ob sie zugunsten des Volkes sind oder nicht. Und dann werden wir entscheiden", sagte der Fraktionssprecher der regierenden Linkspartei Syriza, Nikos Filis, am Morgen im griechischen Fernsehen Ant1.

Regierungschef Alexis Tsipras war nach Angaben der Zeitung "Die Welt" nicht in die Verhandlungen eingebunden. Er sei in Athen und warte auf einen Anruf der drei Institutionen IWF, EZB und EU-Kommission. Auf Arbeitsebene gab es zuletzt mit Griechenland kaum Fortschritte.

Merkel und Hollande hatten am Sonntagabend wiederholt mit Tsipras telefoniert. Die Gespräche seien konstruktiv verlaufen, hieß es. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums ist kein Sondertreffen der Euro-Staaten zu Griechenland geplant, um über den Verhandlungsstand zu beraten.

Milliardenrückzahlungen fällig

Griechenland muss am Freitag einen fälligen Kredit von 300 Millionen Euro an den Internationalen Währungsfonds zurückzahlen. Insgesamt werden in diesem Monat fast 1,6 Milliarden Euro fällig. Für Athen stehen andererseits insgesamt noch 7,2 Milliarden Euro an Hilfen bereit, aber das Geld ist wegen einer fehlenden Reformliste blockiert.

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