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Griechenland-Krise: Deutsche Experten warnen vor neuen Krediten


Misstrauen gegenüber Athen  

Deutsche Experten warnen vor neuen Krediten an Griechenland

05.06.2015, 11:25 Uhr | rtr

Griechenland-Krise: Deutsche Experten warnen vor neuen Krediten. Deutsche Wirtschaftsexperten trauen der griechischen Regierung nicht über den Weg und warnen die Bundesregierung vor Zugeständnissen. (Quelle: Reuters)

Deutsche Wirtschaftsexperten trauen der griechischen Regierung nicht über den Weg und warnen die Bundesregierung vor Zugeständnissen. (Quelle: Reuters)

Die Bundesregierung sollte im Schuldenstreit mit Griechenland keine weiteren Zugeständnisse machen. Das fordern führende deutsche Wirtschaftsexperten. So sagte etwa der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Clemens Fuest, der "Bild"-Zeitung, die griechische Regierung um Ministerpräsident Alexis Tsipras werde sich auch an neu vereinbarte Reformauflagen nicht halten.

Deshalb sollte Deutschland keinesfalls neue Kredite vergeben. Über schon vergebene Kredite und die Konditionen sollte Berlin allerdings verhandlungsbereit sein.

Der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage ("Die fünf Wirtschaftsweisen"), Christoph Schmidt, sagte der "Bild", ein Nachgeben der Gläubiger wäre auch für die europäische Integration insgesamt schädlich, weil eine Transferunion in den Geberländern keine breite Akzeptanz hätte.

Sinn für "Grexit"

Der Präsident das Wirtschaftsforschungsinstituts ifo, Hans-Werner Sinn, bekräftigte Forderungen nach einem Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone. Nur ein Austritt und eine Abwertung der Währung könne das Land wieder flott machen. Schließlich habe Griechenland 325 Milliarden Euro öffentliche Gelder von der Staatengemeinschaft erhalten, was aber nicht geholfen habe. Die Arbeitslosigkeit sei heute mehr als doppelt so hoch wie vor fünf Jahren, als die Hilfsprogramme begannen.

Griechenland hatte am Donnerstag eine Fristverlängerung zur Rückzahlung von Geldern an den Internationalen Währungsfonds (IWF) erhalten und lehnt viele Forderungen ab, die die EU-Länder, der IWF und die Europäische Zentralbank (EZB) zur Bedingung für frisches Geld machen.

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