Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

IWF und EZB warnen: Griechenland kann Schulden nicht mehr tragen


Schuldenabbau gefährdet  

IWF und EZB warnen vor Zugeständnissen an Griechenland

05.06.2015, 19:52 Uhr | t-online.de

IWF und EZB warnen: Griechenland kann Schulden nicht mehr tragen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Europäische Zentralbank (EZB) warnen vor weiteren Zugeständnissen an Athen. (Quelle: dpa)

"Was tun mit Griechenland?", fragen sich EZB-Chef Mario Draghi und IWF-Chefin Christine Lagarde. (Quelle: dpa)

Die Hängepartie um die Rettung Griechenlands geht weiter: Nun warnen der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Europäische Zentralbank (EZB) vor weiteren Zugeständnissen an Athen. Das berichtet der "Spiegel". Schon die jüngsten Vorschläge, die der griechischen Regierung eine Lockerung des Sparkurses erlauben, gefährdeten laut internationalen Geldgebern das Vorhaben, Hellas' Schulden bis 2020 auf 120 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung zurückzuführen.

Das hätten laut "Spiegel" Vertreter beider Organisationen bei einer Telefonschaltkonferenz mit Spitzenbeamten aus Finanzministerien der Euroländer erklärt. Damit sei die Schuldentragfähigkeit Griechenlands nicht mehr sicher gewährleistet.

Komme es zu weiteren Aufweichungen, so die Experten, steige die Schuldenlast weiter. Das Ziel einer Entschuldung Griechenlands sei dann nicht mehr zu erreichen, mahnten sie.

Athen fordert weitere Erleichterungen - und Zeit

Der griechische Vertreter habe sich laut "Spiegel" unbeeindruckt gezeigt ob dieser Ansage der Geldgeber und weitere Erleichterungen gefordert.

Unterdessen ist Premierminister Alexis Tsipras vorgeprescht: In den Verhandlungen mit den Gläubigern hat er ein Schuldenmoratorium ins Gespräch gebracht. Demnach schlägt die griechische Regierung vor, die Zahlungen an IWF und EZB in diesem
Jahr auszusetzen. Erst im nächsten Jahr wollen sie ihre Verpflichtungen wieder bedienen.

Offenbar will Griechenland die vier Juni-Raten mit einer Gesamtsumme von 1,6 Milliarden Euro aber noch zahlen - wenn auch mit einem Trick: Athen bat den IWF, die an diesem Freitag fälligen 300 Millionen Euro erst am 30. Juni zurückzahlen zu müssen - zusammen mit den übrigen drei in diesem Monat anstehenden Raten.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Diese Banken finanzieren Ihr Eigenheim
Jetzt hier den Zins-Check machen:

AnzeigeZINS-CHECK

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal