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Weltbank-Prognose: Eurozone wächst schneller als gedacht


Weltbank-Prognose  

Eurozone erholt sich schneller als erwartet

11.06.2015, 06:52 Uhr | dpa, AFP, rtr

Weltbank-Prognose: Eurozone wächst schneller als gedacht. Containerschiff im Hamburger Hafen: Besonders der niedrige Euro begünstigt derzeit den Export in der Eurozone. (Quelle: dpa)

Containerschiff im Hamburger Hafen: Besonders der niedrige Euro begünstigt derzeit den Export in der Eurozone. (Quelle: dpa)

Die Wirtschaft in der Eurozone wächst trotz Schuldenkrise in Griechenland schneller als gedacht. Das prognostiziert die Weltbank in ihrer neuen globalen Konjunkturprognose. Das Wachstum wird demnach in diesem Jahr 1,5 Prozent betragen - die Weltbank-Ökonomen waren zuletzt noch von 1,1 Prozent ausgegangen.

Der schwache Euro helfe der Exportwirtschaft, begründen die Experten diese Entwicklung in der Währungsunion. Auch der sinkende Ölpreis wirke sich positiv aus, denn er führe zu mehr Konsumausgaben. Niedrige Zentralbankzinsen und eine bessere Kreditvergabe trügen ebenfalls zum Plus bei.

Im Vorjahr lag das Wachstum bei 0,9 Prozent. Für 2016 rechnet die Weltbank mit einem Plus von 1,8 Prozent in der Eurozone. 2017 soll es bei 1,6 Prozent liegen.

Weltbank empfiehlt: "Sicherheitsgurte anlegen"

Die Weltwirtschaft insgesamt werde 2015 um 2,8 Prozent zulegen, erklärte die Weltbank. Sie revidierte damit ihre letzte Schätzung vom Januar um 0,2 Prozentpunkte nach unten. Das liege an der schrumpfenden US-Wirtschaft im ersten Quartal, der langsamen wirtschaftlichen Erholung in Japan sowie dem gebremsten Wirtschaftswachstum in China. Das Institut macht sich vor allem Sorgen um die Entwicklungs- und Schwellenländer.

"Die Entwicklungsländer waren ein Motor des globalen Wachstums nach der Finanzkrise, aber jetzt müssen sie mit einem schwierigeren Umfeld zurechtkommen", erklärte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim. Die niedrigen Preise für Rohstoffe, besonders für Erdöl, hätten die Exportländer mehr belastet als erwartet. Die Staaten sollten sich zudem auf eine Erhöhung der Zinsen in den USA einstellen, was die Kreditkosten vor allem für die Entwicklungsländer erhöhen dürfte.

"Wir empfehlen den Ländern, vor allem den aufstrebenden Volkswirtschaften, die Sicherheitsgurte anzulegen", sagte Basu. Der US-Notenbank würde er raten, ihre Leitzinsen eher im nächsten Jahr anzuheben als noch in diesem. Das sei aber seine persönliche Ansicht, nicht die der gesamten Weltbank.

Die Weltbank rechnet für 2016 und 2017 mit einem globalen Wachstum von 3,3 sowie 3,2 Prozent. Die Konjunktur werde dann wieder zunehmend von den reichen Staaten.

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