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Commerzbank-Chef Blessing prophezeit massives Filialsterben


"Bis zu einem Drittel"  

Commerzbank-Chef prophezeit massives Filialsterben

12.06.2015, 12:28 Uhr | t-online.de, dpa, AFP

Commerzbank-Chef Blessing prophezeit massives Filialsterben. Düstere Aussichten für das Filialmodell: Viele Zweigstellen werden künftig wohl schließen. (Quelle: dpa)

Düstere Aussichten für das Filialmodell: Viele Zweigstellen werden künftig wohl schließen. (Quelle: dpa)

Persönliche Beratung ist teuer: Nicht zuletzt deswegen sagt Martin Blessing, Chef der Commerzbank, der Banken-Branche ein massives Filialsterben voraus. "Im Moment haben wir über alle Bankengruppen hinweg - also Privatbanken, Volksbanken und Sparkassen - noch rund 35.000 Filialen in Deutschland", sagte Blessing der "Rheinischen Post". "Davon wird in den nächsten zehn Jahren nach meiner Überzeugung bis zu einem Drittel schließen." Das wären mehr als 10.000 Außenstellen.

Bereits in den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Filialen in Deutschland um zwölf Prozent zurückgegangen. Besonders betroffen sind die ländlichen Regionen. Hintergrund: Der Unterhalt der Zweigstellen kostet die Banken viel Geld, das sich durch die Verlagerung des alltäglichen Kundengeschäfts ins Internet einsparen lässt.

Jeder zweite Deutsche geht in die Filiale

Eine Studie des Kreditkartenunternehmens Visa aus dem Februar hat jedoch ergeben, dass noch 53 Prozent der Deutschen weiterhin lieber an den Schalter um die Ecke gehen, um ihre Bankgeschäfte zu erledigen. Nicht zuletzt deswegen sieht Blessing das Modell auch nicht gänzlich am Ende: "Auch wenn es weniger Filialen geben wird, bedeutet diese Entwicklung nicht, dass das Filialmodell in Deutschland stirbt." Gerade bei Beratung zu Geldanlage, Altersvorsorge oder Immobilienfinanzierung bleibe die Geschäftsstelle wichtiger Anlaufpunkt.

Denkbar ist jedoch, dass Kunden künftig für Bankgeschäfte in einer Filiale, die sie auch online erledigen könnten, eine Servicepauschale zahlen müssen. Die Postbank hat bereits eine entsprechende Gebühr eingeführt. Seit dem 1. April müssen Kunden 99 Cent zahlen, wenn sie einen Überweisung auf Papier einreichen. Ausgenommen sind ältere Menschen, die technisch nicht so versiert sind.

Die Commerzbank habe den Prozess der Filialschließungen schon weitgehend abgeschlossen, weil sie ihr Niederlassungsnetz in den vergangenen fünf Jahren von mehr als 1500 auf rund 1100 Filialen verkleinert habe.

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