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EZB entscheidet über Ende des Geldflusses nach Griechenland

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Keine Ausweitung der Kredite  

EZB bleibt vorerst bei Nothilfen für Griechenland

28.06.2015, 11:56 Uhr | rtr, t-online.de

EZB entscheidet über Ende des Geldflusses nach Griechenland. Muss folgenschwere Entscheidungen treffen: EZB-Chef Mario Draghi. (Quelle: dpa)

Muss folgenschwere Entscheidungen treffen: EZB-Chef Mario Draghi. (Quelle: dpa)

Die Europäische Zentralbank (EZB) dreht den Geldhahn für griechische Bank noch nicht zu. Doch sie billigt keine weitere Ausweitung der Notkredite. Das dürfte die Lage der Geldinstitute verschärfen und setzt Athen unter Zugzwang.

Die Kredite werden auf dem aktuellen Niveau von 90 Milliarden Euro eingefroren, wie die Notenbank nach einer Krisensitzung des EZB-Rates in Frankfurt mitteilte.

Widersprüchliche Signale vor Sitzung

Vor der Sitzung über das weitere Vorgehen in der griechischen Schuldenkrise, die auch Auswirkungen auf die Eurozone hat, gab es widersprüchliche Signale aus dem EZB-Umfeld.

UMFRAGE
Finden Sie die EZB-Entscheidung richtig, die griechischen Banken weiter mit Geld zu versorgen?

Angeblich stand vor Sitzungsbeginn am Sonntagmorgen der Vorschlag im Raum, die Nothilfen für die griechischen Geldinstitute zwar weiter zu gewähren, die Bedingungen aber zu verschärfen.

Griechen heben Milliarden Euro von Konten ab

In den letzten Wochen haben die Griechen Milliarden Euros von ihren Konten geholt. Um den Geldfluss aufrecht zu erhalten, versorgt die EZB die Banken in dem von der Pleite bedrohten Land mit frischem Geld.

Die britische BBC hatte vor der EZB-Sitzung unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle berichtet, die Euro-Bank würde den Geldfluss kappen. "Möglicherweise müssen die griechischen Banken am Montag einen Urlaubstag einlegen", wurde die Quelle zitiert.

Griechenlandkrise - das wichtigste im Überblick:

Das aktuelle Hilfsprogramm für Griechenland läuft am Dienstag aus

  • Athen lehnt den Vorschlag der Gläubiger ab
  • Das griechische Parlament signalisiert Zustimmung für ein Referendum über die Sparprogramme
  • Athen erwägt Kapitalverkehrskontrollen und Bankenschließungen
  • EZB  behält Notkredite über griechische Banken bei
  • Griechenland droht die Pleite und Austritt aus der Eurozone

Griechenland erwartete weitere Notkredite

Die Regierung in Athen hingegen rechnete bereits vor der Sitzung fest mit weiteren Notkrediten der EZB für die griechischen Banken.

Regierungsvertreter sagten, die griechischen Banken würden in der neuen Woche ihren normalen Geschäftsbetrieb fortsetzen, wenn sie Notkredite erhielten, es ruhig bleibe und die Griechen nicht versuchten, alle ihre Ersparnisse abzuheben.

Paris bezweifelte Ende der Unterstützung

Der französische Premierminister Manuel Valls bezweifelte vor der Sitzung, dass die EZB die Unterstützung der griechischen Geldinstitute stoppen wird.

Er rief die Griechen dazu auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, und warnte davor, beim Referendum gegen die Vorschläge der Geldgeber zu stimmen. Bei einem negativen Votum bestehe eine reale Gefahr eines Ausscheidens aus der Euro-Zone.

Staatspleite droht

Die griechischen Banken leiden unter einem Kapitalabzug, weil die Kunden um ihre Ersparnisse fürchten und seit Wochen ihr Geld abheben. Über Wasser gehalten werden die Institute durch Notkredite der heimischen Zentralbank in Athen, die aber von der EZB genehmigt werden müssen. Diese entscheidet jeden Tag neu.

Das am Dienstag auslaufende Hilfsprogramm soll nach einer Entscheidung der Euro-Finanzminister von Samstag nicht verlängert werden. Griechenland taumelt damit auf die Staatspleite zu. Hellas muss 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) überweisen. Die Verhandlungen über die Auszahlung von 7,2 Milliarden Euro aus dem Rettungsprogramm sind gescheitert.

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