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Dax startet wegen Griechenland-Krise mit kräftigem Minus


Griechenland-Eskalation  

Dax startet mit kräftigem Minus

29.06.2015, 11:11 Uhr | dpa

Dax startet wegen Griechenland-Krise mit kräftigem Minus. Nach anfänglichen kräftigen Verlusten ist der deutsche Leitindex auf Konsolidierungskurs.  (Quelle: Reuters)

Nach anfänglichen kräftigen Verlusten ist der deutsche Leitindex auf Konsolidierungskurs. (Quelle: Reuters)

Die gescheiterten Verhandlungen zwischen Griechenland und den Gläubigern und die damit verbundene Eskalation der Krise schütteln den deutschen Aktienmarkt kräftig durch. Der Leitindex Dax  eröffnete mit Verlusten und baute sie danach weiter aus. Der Index stand wenige Minuten nach Handelsbeginn 4,5 Prozent im Minus bei 10.975 Punkten.

Das ist der größte Kursrutsch seit dreieinhalb Jahren. Gleiches galt für den EuroStoxx50, der 4,1 Prozent auf 3472 Zähler einbüßte. Zwischenzeitlich kletterte das deutsche Börsenbarometer wieder, teilweise bis auf 11.156 Punkte. Das entspricht einem Minus von 2,9 Prozent.

Der Euro-Wechselkurs rutschte zwar am Morgen unter die Marke von 1,10 Dollar. Doch die Gemeinschaftswährung erholte sich und lag am Vormittag mit 1,11 Dollar noch knapp einen Cent unter dem Referenzkurs vom Freitag (1,12 Dollar).

Nachdem am Wochenende ein Kompromiss zu Griechenland in letzter Minute gescheitert war, wurden viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischt. In der vergangenen Woche waren sie noch zuversichtlich gewesen, dass es trotz verhärteter Positionen Griechenlands und seiner Geldgeber noch eine Einigung geben könne.

Trotz der deutlich fallenden Kurse rechnen Börsenexperten nicht mit einem Crash am Aktienmarkt. Schon bald dürfte sich der Blick auf die für kommenden Sonntag geplante Volksabstimmung in Griechenland richten, meinten Ökonomen. Mit der Ankündigung dieses Referendums über mögliche Reformen hatte der griechische Regierungschef Alexis Tsipras die Gläubiger düpiert.

"Chaos sieht anders aus"

Auch der Präsident des Handelsverbandes BGA, Anton Börner, ist nach eigenen Worten nicht besorgt. Er habe an den Börsen Rückgänge bis zu 15 Prozent befürchtet, sagte er. "Ein Chaos sieht anders aus."

Auch an anderen europäischen Börsen ging es zunächst abwärts - um mehr als vier Prozent in Paris, Amsterdam und Madrid - in Lissabon sogar um über fünf Prozent. Die Börse in Athen bleibt vorerst geschlossen.

Positive Konjunkturimpulse aus Asien gingen zum Wochenauftakt unter. So stemmt sich die Notenbank Chinas mit einer weiteren Zinssenkung gegen die schwache Wirtschaftsentwicklung.

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