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Griechenland-Presse: "Euro oder Drachme bis Sonntag"


Ratlosigkeit in Griechenland  

Athener Presse: "Euro oder Drachme am Sonntag"

08.07.2015, 08:09 Uhr | dpa-AFX

Griechenland-Presse: "Euro oder Drachme bis Sonntag". Wenn Griechenland die Euro-Zone verlässt, könnte die Drachme wieder eingeführt werden. (Quelle: dpa)

Wenn Griechenland die Euro-Zone verlässt, könnte die Drachme wieder eingeführt werden. (Quelle: dpa)

Im Schuldenstreit mit Griechenland findet am Sonntag wohl der entscheidende Gipfel in Brüssel statt. Auch die griechische Presse sieht dann das Ende des Dramas. Die Regierung müsse sich entscheiden:

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"Euro oder Drachme bis Sonntag", titelt die konservative Traditionszeitung "Kathimerini" am Mittwoch. Ministerpräsident Alexis Tsipras und sein Ex-Finanzminister Gianis Varoufakis hätten mit dem Schicksal des Landes gespielt und verloren. Die Partner sagten jetzt offen: Ohne Einigung gebe es am Sonntag das "schwarze Szenario" des Grexit. Jetzt müsse Tsipras seine Partei ignorieren und seine "patriotische Pflicht" erfüllen, das Land im Euroland zu halten. Wenn er die Partei nicht an die kurze Leine nehmen könne, solle er der Bildung einer Regierung der Nationalen Einheit zustimmen. Unternehme er nichts, würde das beweisen, dass er einen Plan zum Austritt Griechenlands aus dem Euro habe.

Die linke Zeitung "Efimerída ton Syntaktón", titelt: "Sie (die Gläubiger) wollen eine bedingungslose Kapitulation". Die Gläubiger forderten mit einem neuen Ultimatum harte Sparmaßnahmen.

"Abkommen oder Grexit"

Auch die Boulevardzeitung "Ethnos" sieht nur noch zwei Möglichkeiten: "Abkommen oder Grexit", titelt das Blatt. Bis Freitag müsse Athen antworten. Danach wird ein EU-Gipfel über den Verbleib mit einem harten Sparprogramm oder einen Austritt aus der Eurozone mit humanitärer Hilfe entscheiden, berichtet die Zeitung.

Die konservative Zeitung "Eleftheros Typos" titelt: "Hellas SOS. Sparprogramm für den Verbleib in der EU oder Drachme und ein Griechenland der Ditten Welt". Dramatisch seien die Stunden nach dem Ultimatum der Eurozone. Tsipras habe mit "verbrecherischen politischen Aktionen das Land einen Schritt vor den Abgrund manövriert", meint das Blatt.

Das Sprachrohr der regierenden Linspartei Syriza "I Avgi" titelt: "Fünf-Tage-Kampf für eine endgültige Lösung". Bis Sonntag werde es eine tragfähige Lösung geben.

"Ta Nea" ist optimistisch

Die Traditionszeitung der politischen Mitte "Ta Nea" meint, die Regierung und die Partner würden sich am Ende einigen. Die Regierung unter Alexis Tsipras bewege sich in die Richtung eines Abkommens, der den Verbleib in der Eurozone sichert. Der Preis dafür werde ein noch härteres Sparprogramm sein.

Die in Thessaloniki erscheinende Zeitung "Angeliaforos" titelt: "Letzte Chance am Sonntag."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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