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Hillary Clinton verdammt den "Quartalskapitalismus"


US-Präsidentschaftswahlkampf  

Hillary Clinton verdammt "Quartalskapitalismus"

24.07.2015, 22:48 Uhr | rtr, t-online.de

Hillary Clinton verdammt den "Quartalskapitalismus". Hillary Clinton will die nächste US-Präsidentin werden und spricht sich für Wirtschaftsreformen aus. (Quelle: AP/dpa)

Hillary Clinton will die nächste US-Präsidentin werden und spricht sich für Wirtschaftsreformen aus. (Quelle: AP/dpa)

US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat den "Quartalskapitalismus" kritisiert und Reformen gefordert. Mit Änderungen bei Unternehmenssteuern und der Managerbezahlung sollen die Chancen für nachhaltiges Wirtschaftswachstum verbessert werden.

In einer Rede in New York kritisierte Clinton eine in ihren Augen schädliche Fixierung der Firmen auf den schnellen Erfolg. Derzeit begünstigten die Gesetze der USA einen "Quartalskapitalismus", der Firmen zu kurzfristigen Aktienkurssteigerungen ermutige. Damit würden aber die langfristigen Konjunkturaussichten und die Einkommenschancen der Mittelklasse beeinträchtigt, mahnte Clinton. "Das ist schlecht für die Unternehmen, das ist schlecht für die Löhne, und das ist schlecht für die Wirtschaft." Sie sprach sich zugleich für mehr Transparenz bei Aktienrückkäufen aus.

Obama darf nicht mehr

Clinton hatte im April ihre langerwartete Bewerbung um die Präsidentschaft angekündigt. Die ehemalige Außenministerin gilt als aussichtsreichste Anwärterin auf die Kandidatur der Demokraten. Amtsinhaber Barack Obama - ebenfalls Demokrat - darf nach zwei Amtszeiten nicht noch einmal antreten.

Hillarys Mann Bill war von 1993 bis 2001 US-Präsident. 1997 hatte er die Wiederwahl geschafft. Danach hatte der Republikaner George W. Bush von 2001 bis 2009 zwei Amtszeiten absolviert, bevor Barack Obama übernahm.

Seit 1951 können sich die US-Präsidenten höchstens einmal wiederwählen lassen. Davor gab es keine Beschränkung - die meisten Präsidenten hielten sich jedoch an die Empfehlung von George Washington. Der erste US-Präsident hatte nach zwei Amtszeiten auf eine dritte verzichtet und dies auch seinen Nachfolgern empfohlen. Lediglich Franklin D. Roosevelt absolvierte drei volle Amtszeiten ab 1933 und starb kurz nach Beginn seiner vierten 1945. Theodore Roosevelt hatte 1912 ein drittes Mal kandidiert, wurde aber nicht mehr gewählt.

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