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Insolvenzverfahren für Prokon aufgehoben


Ende des Insolvenzverfahrens  

Insolvenzverfahren für Prokon aufgehoben

30.07.2015, 15:05 Uhr | dpa-AFX

Insolvenzverfahren für Prokon aufgehoben. Die Anleger der insolventen Firma Prokon haben rund die Hälfte ihres eingesetzten Kapitals verloren.

Die Anleger der insolventen Firma Prokon haben rund die Hälfte ihres eingesetzten Kapitals verloren.

Neustart bei Prokon: Eines der größten Insolvenzverfahren in Deutschland wird aufgehoben, teilte das Amtsgericht in Itzehoe mit. Zuvor hatten sich die Gläubiger dafür entschieden, das Unternehmen als Genossenschaft weiterzuführen und nicht an den Energiekonzern EnBW zu verkaufen.

Inzwischen ist Prokon umgewandelt und firmiert als Prokon Regenerative Energien eG. Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin wird weiter die Abwicklung des Insolvenzplans überwachen. Prokon wird nun von einer Doppelspitze mit Kai Peppmeier und Andreas Knaup geführt.

Anleger verlieren viel Geld

Bei Prokon hatten zum Zeitpunkt der Überschuldung 75.000 Anleger rund 1,4 Milliarden Euro in Genussscheinen angelegt. Die neue Prokon-Genossenschaft hat mehr als 37.000 Mitglieder, die sich für die Umwandlung ihres Genusskapitals in Genossenschaftsanteile entschieden haben. Die Anleger haben ungefähr die Hälfte ihres Kapitals eingebüßt. Die neuen Genossen hoffen, dass ihr Unternehmen durch wirtschaftlichen Erfolg wieder an Wert gewinnt.

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