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IWF beteiligt sich nicht an 3. Hilfspaket für Griechenland


Verschuldetes Griechenland  

IWF beteiligt sich nicht an drittem Hilfspaket

30.07.2015, 19:39 Uhr | rtr, AFP

IWF beteiligt sich nicht an 3. Hilfspaket für Griechenland. Im Dauerstress: Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde. (Quelle: Reuters)

Im Dauerstress: Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde. (Quelle: Reuters)

Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird sich nach Angaben eines hochrangigen Vertreters zunächst nicht an einem dritten Hilfspaket für das hoch verschuldete Griechenland beteiligen.

Dies sei erst der Fall, wenn Athen eine vollständige Umsetzung der von den Gläubigern geforderten Reformen akzeptiert habe. Außerdem müssten die Europäer in Erleichterungen beim griechischen Schuldendienst eingewilligt haben, sagte der IWF-Vertreter weiter.

Und ergänzte: Es müssten "auf beiden Seiten schwierige Entscheidungen getroffen werden": Auf griechischer Seite "im Hinblick auf Reformen". Und bei den europäischen Partnern Athens bezüglich eines "Schuldennachlasses". "Niemand sollte sich der Illusion hingeben, dass eine Seite allein das Problem lösen kann".

Zustimmung gegen Reformen

Der IWF macht laut "Financial Times" weitere Hilfen für Griechenland in erster Linie von einer Vereinbarung zwischen Athen und europäischen Partnern über die Schuldentragfähigkeit abhängig. "Der IWF kann nur ein umfassendes Programm unterstützen", so der Vertreter. Demnach erwartet der Fonds, dass noch einige Zeit vergehen wird, bis beide Seiten eine Vereinbarung erzielen.

Nach Angaben des Währungsfonds dürften Griechenlands Staatsschulden in den kommenden zwei Jahren auf 200 Prozent seiner Wirtschaftsleistung ansteigen. Das sei eine Last, die Athen nach Einschätzung des IWF nicht schultern kann.

Im Grundsatz einig

Die griechische Regierung und die anderen Euro-Staaten sind sich im Grundsatz über ein weiteres, drittes Hilfspaket mit einem Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro einig. Die Details müssen in den kommenden Wochen geklärt werden.

Athen will die Verhandlungen bis zum 20. August abschließen, wenn sie Schulden zurückzahlen muss. Aus Kreisen des griechischen Finanzministeriums verlautete, Vertreter der internationalen Gläubiger träfen sich am Freitagmorgen mit Ressortchef Euklid Tsakalotos und Wirtschaftsminister Giorgos Stathakis.

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