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Deutsche Bank: US-Justiz ermittelt wegen Verdacht auf Geldwäsche


US-Justiz schaltet sich ein  

Weitere Geldwäsche-Ermittlungen gegen Deutsche Bank

04.08.2015, 12:03 Uhr | rtr, dpa

Deutsche Bank: US-Justiz ermittelt wegen Verdacht auf Geldwäsche. Die Deutsche Bank muss sich weiterhin mit zahlreichen Justizverfahren beschäftigen. (Quelle: dpa)

Die Deutsche Bank muss sich weiterhin mit zahlreichen Justizverfahren beschäftigen. (Quelle: dpa)

Ein Verdacht auf Geldwäsche bei der Deutschen Bank in Russland hat jetzt auch die Aufmerksamkeit der US-Justiz auf sich gezogen. Das Justizministerium habe entsprechende Ermittlungen eingeleitet, berichtete die Finanzagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Die Deutsche Bank wollte sich dazu nicht äußern und verwies auf eine frühere Mitteilung in dieser Sache, wonach das Geldhaus bei den Ermittlungen kooperiere.

Man gehe den Vorwürfen auch in einer internen Untersuchung nach. Disziplinarverfahren seien eingeleitet worden. Der Zeitraum der Untersuchung umfasse die Jahre 2011 bis Anfang 2015, so Bloomberg.

Anfang Juni war bekanntgeworden, dass sich die Deutsche Bank in Russland mit einem großen Fall von Geldwäsche konfrontiert sieht. Russische Kunden sollen über die Bank Rubel im Wert von mehr als sechs Milliarden Dollar gewaschen haben, verlautete damals aus Finanzkreisen.

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Bloomberg zufolge haben russische Kunden über die Deutsche Bank Papiere in Rubel gekauft, die ihnen das Institut in London gleichzeitig in Dollar wieder abkaufte. So schafften die Kunden an den Behörden vorbei Gelder aus Russland heraus. Dabei könnte unter anderem auch gegen bestehende Sanktionen verstoßen worden sein.

Ermittlungen seit Juli

Als erste US-Behörde hatte die New Yorker Finanzaufsicht DFS Mitte Juli Ermittlungen aufgenommen. Das sei ein normaler Vorgang wenn der Dollar betroffen sei, sagte eine mit der Sache vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters damals.

Bloomberg hatte seinerzeit berichtet, dass die DFS im Rahmen ihrer Ermittlungen in dem Fall E-Mails, Mitteilungen, Kundenlisten und weitere Details von der Deutschen Bank angefordert habe. Die Deutsche Bank beurlaubte eine kleine Zahl von Händlern bis zum Abschluss der Ermittlungen.

Deutsche-Bank-Prozess vor Sommerpause

Derweil geht der Münchner Prozess gegen aktuelle und frühere Manager der Deutschen Bank nach dem heutigen Verhandlungstag in die Sommerpause. Erst Ende August wird weiterverhandelt, im September oder Oktober könnte es dann eine Entscheidung geben. In dem Verfahren geht es darum, ob die Banker vor vier Jahren im Fall Kirch die Richter täuschen wollten - was sie bestreiten.

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