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Griechenland droht Pleite: Darum geht es beim dritten Hilfspaket


Ringen um Reformen  

Gläubiger ringen mit Griechenland um Reformen

13.08.2015, 12:01 Uhr | rtr, t-online.de

Ohne ein drittes Hilfspaket hätte es für Griechenland schlecht ausgesehen. Es geht um 86 Milliarden Euro. Doch im Gegenzug muss das Land wichtige Reformen beim Rentensystem, Privatisierungen und Kapitalbedarf der Banken angehen. Sollten die Verhandlungen mit den Geldgebern scheitern, droht die Pleite.

Nach monatelangem Hickhack will sich Griechenland mit seinen Gläubigern nun rasch auf Bedingungen für neue Milliardenhilfen einigen. Regierungsvertreter in Athen äußerten die Erwartung, dass eine Vereinbarung über ein drittes Hilfspaket von bis zu 86 Milliarden Euro in zwei Wochen stehen wird.

Tsakalotos optimistisch

Finanzminister Euklid Tsakalotos zeigte sich zuversichtlich zum Fortgang der Verhandlungen. "Alles wird diese Woche ausverhandelt sein", sagte er nach einem Treffen mit Vertretern des Internationalen Währungsfonds (IWF), der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Rettungsschirms ESM. Tsakalotos erläuterte dies allerdings nicht näher.

Regierungssprecherin Olga Gerovasili hatte zuvor mitgeteilt, nach Abschluss der Detailverhandlungen sollen die Arbeiten am Entwurf des dritten Pakets am Mittwoch beginnen. Eine Einigung mit den internationalen Geldgebern könne dann bis zum 18. August erreicht werden.

Nächste Zahlung am 20. August fällig

Die Zeit drängt. Am 20. August wird eine Zahlung an die EZB von rund 3,2 Milliarden Euro fällig. Eine Sprecherin der EU-Kommission erklärte, es sei ein "ambitioniertes, aber realistisches" Ziel, eine erste Auszahlung an Griechenland noch pünktlich vor diesem Termin zu erreichen. Der bisherige Verlauf der Gespräche sei ermutigend.

Am Montag hatten die Unterhändler beim wichtigen Thema Rente einen Kompromiss erzielt. Finanzminister Tsakalotos beriet mit den Geldgebern am Dienstag über Privatisierungen und den Kapitalbedarf der Banken. "Die Diskussionen sind besser gelaufen, als ich erwartet habe", sagte er. Die Standpunkte lägen nicht weit auseinander.

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