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Ukraine erhält Schuldenerlass von westlichen Gläubigern

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Kiew feiert Erfolg gegen Russland  

Ukraine erhält Schuldenerlass von westlichen Gläubigern

27.08.2015, 15:20 Uhr | AFP, dpa

Ukraine erhält Schuldenerlass von westlichen Gläubigern. Der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk hat etwas zu feiern. (Quelle: Reuters)

Der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk hat etwas zu feiern. (Quelle: Reuters)

Die von der Staatspleite bedrohte Ukraine kann Luft holen: Nach fünfmonatigen zähen Verhandlungen beschlossen westliche Gläubiger einen Schuldenschnitt von 20 Prozent. Damit würden der Ex-Sowjetrepublik etwa 3,2 Milliarden Euro ihrer Verbindlichkeiten erlassen, teilte Finanzministerin Natalia Jaresko in Kiew mit.

Ein entsprechendes Abkommen wurde demnach mit einem Komitee von Kreditgebern unterzeichnet. Die Restschuld von rund 14,4 Milliarden Dollar soll über vier Jahre getilgt werden. Das Abkommen sieht einen erhöhten Zinssatz von 7,75 Prozent vor.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die westlichen Geldgeber hatten großen Druck auf die Privatgläubiger gemacht, die kurzfristigen Verluste hinzunehmen, um die prowestliche Regierung in Kiew nicht zu schwächen.

Signalwirkung an Russland

Regierungschef Arseni Jazenjuk feierte das Ergebnis als Sieg gegen den "Feind" Russland, der auf eine Pleite der Ukraine gesetzt habe, um seinen Einfluss wieder zu stärken.

Die Ukraine hofft nun, ähnliche Konditionen für einen russischen Kredit über drei Milliarden Dollar zu erhalten, der am 20. Dezember fällig wird. Mit den nun ausgehandelten Konditionen müsse sich auch Moskau abfinden, forderte Regierungschef Arseni Jazenjuk.

Weil sich Moskau nicht am Gläubigerausschuss beteiligt habe, werde es nun "niemals" bessere Konditionen für seine Kredite an die Ukraine erhalten als die anderen Geldgeber, betonte er.

Wirtschaft schrumpft

Die ukrainische Wirtschaft wird Prognosen zufolge um zehn Prozent schrumpfen - zum Teil, weil wichtige Industriegebiete in dem von den prorussischen Rebellen kontrollierten östlichen Gebieten liegen.

Neben dem blutigen Konflikt mit den Aufständischen hat eine drastische Währungsabwertung das Land finanziell in die Knie gezwungen. Der Verzicht der Privatwirtschaft auf einen Teil ihrer Kredite gewährleistet nun immerhin, dass Kiew nicht von den globalen Finanzmärkten abgeschnitten wird.

Die Gewalt in der Ost-Ukraine dauerte derweil unvermindert an: In den zurückliegenden 24 Stunden seien sieben ukrainische Soldaten und ein Zivilist getötet worden, teilte ein Militärsprecher am Donnerstag mit. Überdies hätten russische Kampfflugzeuge die Grenze zur Ukraine überflogen.

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