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Schweiz schrammt trotz Franken-Stärke an Rezession vorbei


Trotz Franken-Stärke  

Die Schweiz schrammt knapp an Rezession vorbei

28.08.2015, 09:56 Uhr | dpa, rtr

Schweiz schrammt trotz Franken-Stärke an Rezession vorbei. Der Schweizer Wirtschaft geht es besser als erwartet. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Schweizer Wirtschaft geht es besser als erwartet. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Eidgenossen haben ihre ökonomische Talfahrt aufhalten können. Im zweiten Quartal (April bis Juni) entwickelte sich die Schweizer Wirtschaft besser als von Experten erwartet.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg gegenüber dem Vorquartal (Januar bis März) um 0,2 Prozent. Das teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mit. Die Gründe dafür sind vielfältiger Natur.

Zum Wachstum beigetragen hätten vor allem der Außenhandel. Aber auch die Ausgaben der privaten Haushalte und des Staates für Konsum führten laut Seco zu einem Anstieg des BIP. Hinzu seien staatliche Ausrüstungsinvestitionen gekommen. Dazu zählen Maschinen und Geräte für das Militär, Betriebskosten für Institutionen und Fahrzeuge.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal gab es einen Anstieg des BIP von 1,2 Prozent. Im gesamten Jahr 2014 hatte die Schweizer Wirtschaft um 1,9 Prozent zugelegt.

Experten prognostizierten Rückgang

Volkswirte hatten nach der Abkehr des Franken vom Euro-Mindestkurs und der darauffolgenden schockartigen Aufwertung der Schweizer Währung für das zweite Quartal 2015 im Schnitt einen BIP-Rückgang von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal prognostiziert und nur 0,9 Prozent Wachstum gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte am 15. Januar angesichts der Finanzkrise in Europa den mehr als drei Jahre geltenden Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken aufgegeben.

Der Franken war daraufhin bis zu 20 Prozent teurer geworden. Dies hatte zur Folge, dass Exporte verteuert und die Konkurrenzfähigkeit von Schweizer Firmen im Ausland geschwächt wurden. Aktuell werden für die Gemeinschaftswährung 1,0840 Franken bezahlt.

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