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Dax steuert auf massiven Monatsverlust zu


Trübe Leitindex-Bilanz im August  

Dax steuert auf massiven Monatsverlust zu

31.08.2015, 10:49 Uhr | dpa

Dax steuert auf massiven Monatsverlust zu. Die Anleger sorgen sich um den deutschen Leitindex. (Quelle: Reuters)

Die Anleger sorgen sich um den deutschen Leitindex. (Quelle: Reuters)

Der Dax setzt seine Talfahrt der letzten Wochen fort. Überwiegend schwächere asiatische Aktienbörsen sowie US-Zinsängste haben dem deutschen Leitindex einen schlechten Start in die neue Woche beschert.

Der Leitindex verlor am Vormittag 0,8 Prozent auf 10.222 Punkte. Sollte sich diese Tendenz bis Handelsende fortsetzen, droht dem deutschen Leitindex für den Monat August ein Verlust von rund 9,5 Prozent. Dies entspräche dem stärksten Monatsrückgang seit vier Jahren.

RWE und Bayer betroffen

RWE-Aktien  waren wegen erneuter Dividenden-Sorgen mit einem Kursrückgang von 2,6 Prozent zunächst Schlusslicht im Dax. Bereits die im vergangenen Jahr ausgezahlte Dividende hatte der Energiekonzern auf 1 Euro je Aktie halbiert. Bayer-Papiere lagen mit einem Minus von 0,4 Prozent im oberen Dax-Mittelfeld. Verlustmindernd wirkten dabei Pläne für einen raschen Börsengang der Kunststoff-Tochter Covestro.

Der MDax als Index mittelgroßer Werte sank am Montag um 0,2 Prozent auf 19.628 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax büßte 0,1 Prozent auf 1693 Punkte ein. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 0,88 Prozent.

Anleger sorgen sich wegen Turbulenzen am Markt

Im Mittelpunkt der Anlegersorgen stehen weiterhin die Börsenturbulenzen und die konjunkturelle Wachstumsschwäche in China. Belastend wirke die Entscheidung der chinesischen Regierung, bis auf weiteres keine Stützungskäufe zur Stabilisierung der Börsen mehr zu tätigen, hieß es aus Expertenkreisen im Handel.

Anleger rätseln zudem weiter, wann die US-Notenbank Fed den Leitzins anheben wird. Noch hält sich die Fed die Tür für eine Verschiebung der allgemein für September erwarteten Zinserhöhung offen. Mit Spannung wird daher der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag erwartet, von dem sich Investoren neue Hinweise erhoffen. Höhere Zinsen machen Aktien im Vergleich zu anderen Geldanlagen weniger attraktiv.

Euro erholt sich, Preisrückgang bei Erdöl

Der Euro hat sich unterdessen von seinen deutlichen Verlusten in den vergangenen Tagen erholt. Am Montagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1250 US-Dollar, Das sind knapp einen Cent mehr als am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,1268 Dollar festgesetzt.

Zum Wochenstart richten sich die Blicke von Anlegern und Analysten auf neue Inflationszahlen aus dem Euroraum. Wegen der Preisrückgänge bei zahlreichen Rohstoffe wie Erdöl dürfte die ohnehin schwache Teuerung wieder auf dem Rückzug sein. Dies dürfte Spekulationen weiter anheizen, wonach die EZB ihre Geldpolitik weiter lockern könnte.

Analysten erwarten einen solchen Schritt aber mehrheitlich nicht, wenn sich der geldpolitische Rat an diesem Donnerstag zu seiner regulären Sitzung trifft.

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