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Börsen in China: Lagarde fürchtet Ansteckungsgefahr


Börsenturbulenzen in China  

IWF-Chefin Lagarde fürchtet Ansteckungsgefahr

02.09.2015, 13:54 Uhr | rtr, t-online.de

Börsen in China: Lagarde fürchtet Ansteckungsgefahr. IWF-Chefin Christine Lagarde sieht durch die Börsen-Schwäche in China auch Risiken für andere Volkswirtschaften. (Quelle: AP/dpa)

IWF-Chefin Christine Lagarde sieht durch die Börsen-Schwäche in China auch Risiken für andere Volkswirtschaften. (Quelle: AP/dpa)

Die Talfahrt geht weiter: Chinas Börsen schlossen am Mittwoch den dritten Tag hintereinander mit einem Minus ab. Nun hat IWF-Präsidentin Christine Lagarde vor Ansteckungsgefahr gewarnt.

Die jüngsten Schwankungen auf den weltweiten Finanzmärkten zeigten, wie rasch die Risiken von einer Volkswirtschaft zur nächsten übergreifen könnten, sagte Lagarde. "Was sich in den vergangenen Wochen erwiesen hat, ist, wie sehr Asien im Zentrum der Weltwirtschaft steht", so die Chefin des Internationalen Währungsfonds auf einer Konferenz in der indonesischen Hauptstadt Jakarta.

Die Weltwirtschaft spüre Gegenwind durch die Anpassungen in China, das langsame Wachstum in Japan, fallende Rohstoffpreise und Unsicherheiten bei der Anhebung der US-Zinsen. Lagarde forderte angesichts des Finanzbedarfs in der Region eine enge Zusammenarbeit zwischen internationalen Organisationen wie der von China angestoßenen Asiatischen Infrastruktur und Investitionsbank AIIB, der Asiatischen Entwicklungsbank ADB und der Weltbank.

Gerüchte bewahren China vor größerem Minus

Die Sorge vor einer weltweiten Konjunkturschwäche drückte am Mittwoch die Kurse an vielen Aktienmärkten in Fernost. In China wirkten die enttäuschenden Konjunkturdaten vom Vortag noch nach, die auch die Wall Street deutlich ins Minus gezogen hatten. Hinzu kamen unerwartet schwache US-Industriedaten.

An der Börse in Shenzhen rutschten die Kurse zu Handelsbeginn mehr als vier Prozent ab. In Shanghai büßte der Index zwischenzeitlich sogar 4,6 Prozent ein. Die Kurse erholten sich allerdings, als Spekulationen über sogenannte Stützungskäufe die Runde machten.

Stützungskäufe zielen nicht auf den Erwerb von Aktien oder Devisen zwecks Geldgewinn ab, sondern auf die Stabilisierung des Marktes. Von solchen Maßnahmen auf Druck der Regierung berichtete das China Securities Journal am Mittwoch: Neun chinesische Broker haben demnach bereits zugesagt, für den Kauf von Aktien Geldmittel von umgerechnet 4,7 Milliarden Dollar bereitzustellen. Damit soll der Markt vor einem weiteren Abrutschen bewahrt werden.

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